Dominique Aegerter (18./Yamaha): «Habe nicht gepusht»
Am Freitag fuhr Dominique Aegerter erstmals mit dem Yamaha-Superbike in Donington Park. Die Verbesserungen der Neuasphaltierung fielen dem Schweizer trotz der schwierigen Bedingungen auf.
Der erste Trainingstag der Superbike-WM 2023 in Donington hat keine Aussagekraft für das weitere Wochenende. Denn im ersten Training regnete es leicht, im zweiten mehr. Die Rundenzeit und Position in der Zeitenliste war mehr eine Frage, wie viel Risiko der jeweilige Fahrer bereit war einzugehen.
Für Dominique Aegerter war es wichtiger, gesund zu bleiben und seine Yamaha R1 in einem Stück zu lassen. In 1:30,041 min im FP1 büßte der Rookie 2,4 sec auf die Tagesbestzeit von Jonathan Rea (Kawasaki) ein.
"Leider hat das Wetter heute nicht mitgespielt, sodass wir sowohl im FP1 als auch im FP2 nicht viele Runden drehen konnten. Am Morgen konnten wir wenigstens ein paar Runden im Trockenen fahren, obwohl es immer wieder leicht nieselte. Ich habe also nicht zu sehr gepusht, was mich am Ende eine bessere Position gekostet hat", erklärte der 32-Jährige. "Ich wollte aber auch keine dummen Fehler machen. Bei solchen Bedingungen ist es immer ein wenig riskant."
Die 4 km lange Rennstrecke in der Grafschaft Leicestershire kannte Aegerter bisher nur aus der Supersport-WM 2022, als er Superpole und beide Rennen gewann. Im Winter wurde der Belag erneuert, für den Yamaha-Piloten eine deutliche Verbesserung.
"Die Streckenbetreiber haben mit dem neuen Asphalt gute Arbeit geleistet. Es gibt jetzt viel weniger Unebenheiten und es sieht so aus, als würde der neue Belag viel Grip bieten", stellte Aegerter fest.
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