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Schlaflose Nächte, keine WM-Punkte: Dominique Aegerter (Kawasaki) ratlos
In seiner zweiten Superbike-Saison mit Kawasaki kommt Garrett Gerloff immer besser in Fahrt. Mit einem besseren Qualifying wäre für den Texaner im MotorLand Aragón mehr drin gewesen.
Nach Yamaha und BMW ist die Kawasaki ZX-10RR das dritte Motorrad, mit dem Garrett Gerloff die Superbike-WM bestreitet. Ein Podestplatz mit der Ninja fehlt dem 30-Jährigen noch, doch das scheint trotz starker Konkurrenz in diesem Jahr möglich zu sein. Platz 4 im ersten Lauf in Most ist sein bisher bestes Finish.
Obwohl die fast einen Kilometer lange Gerade der Kawasaki nicht entgegenkommt, rechnete sich Gerloff auch für Aragón starke Ergebnisse aus. Als Elfter der Superpole und mit den Plätzen 9, 12 und 6 endete das sechste Saisonmeeting etwas unter seinen Erwartungen.
«Ich hatte das Gefühl, dass es ein guter Tag für uns war und dass ich wirklich gut gefahren bin», erzählte der US-Amerikaner am Samstag. «Ich bin in der Superpole meine bisher beste Runde gefahren. Es gab also positive Aspekte, aber es war als würden alle anderen Fahrer es noch besser machen. Mein Start war solide und am Ende habe ich den neunten Platz erreicht. Wir hätten uns sicher gerne etwas weiter vorn platziert, aber ich denke, wir können mit einem Platz unter den Top-10 auf einer so schwierigen Strecke zufrieden sein.»
Weil Gerloff für gewöhnlich erst nach einigen Runden in Schwung kommt, war das kurze Superpole-Race über nur 10 Runden eine Herausforderung. Nur mit einem Top-9-Finish hätte er seine Startposition für den zweiten Lauf verbessern können.
«Der Sonntag war gar nicht so schlecht, aber ich bin einfach frustriert über das Sprintrennen», ärgerte sich der Kawasaki-Pilot. «Im zweiten Rennen hatte ich einen besseren Start und konnte das Tempo hochhalten und näher an die Bimota-Fahrer Axel und Alex herankommen. Aber ich hatte mir an diesem Wochenende trotzdem mehr erhofft. Abgesehen von den ersten zwei bis drei Runden war meine Pace in den Rennen stark.»
Gerloff weiter: «Axel und Alex sind meine Messlatten. Ich hatte das gesamte Wochenende über eine ähnliche Pace wie die beiden, aber das Qualifying ist mein verdammtes Problem. Seit sechs Jahren frage ich mich, warum ich es nicht besser hinbekomme. In der Superbike-WM geht es aber mittlerweile so eng zu, dass einem ein schlechter Start oder eine schlechte Startposition das Rennen versaut. Nur Fahrer wie Bulega oder Lecuona können auch von weiter hinten startend nach vorn kommen.»
Nach sechs von zwölf Superbike-Meetings belegt Gerloff mit 85 Punkten den zehnten WM-Rang.
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