Supersport-WM • Neu
Domi Aegerter: Startplatzstrafe, Aufholjagd – «mein Bestes war nicht genug»
Beim Meeting der Superbike-WM 2024 in Assen sah man Axel Bassani erstmals seit seinem Wechsel zu Kawasaki auf vorderen Positionen. Bei tückischen Bedingungen erreichte der Italiener sein bisher bestes Saisonergebnis.
Kawasaki steht in der Superbike-WM 2024 weiterhin weitaus besser da, als man es nach dem Wechsel von Aushängeschild Jonathan Rea zu Yamaha erwarten konnte. Alex Lowes erwies sich auch in Assen als konstanter Top-5-Pilot, sein Sturz im zweiten Lauf der erste Ausfall.
Der zweite Kawasaki-Werkspilot, Axel Bassani, ist noch ein wenig das Sorgenkind. Beim Meeting in Assen erreichte der 24-Jährige im ersten Lauf als Neunter sein bisher bestes Ergebnis mit der ZX-10RR. Auf nasser Piste fuhr der Italiener bis Runde 7 sogar auf einer Podiumsplatzierung, wurde dann aber durchgereicht. Er hatte Glück, dass das Rennen in Runde 15 nach dem Motorschaden von Andrea Locatelli (Yamaha) abgebrochen wurde.
"Ich bin Risiken eingegangen, um am Start Positionen zurückzugewinnen, denn die Bedingungen waren schwierig. Ich mochte die nassen Bedingungen am Anfang, aber als es dann abtrocknete, kamen unsere Probleme zurück", erzählte Bassani. "Es war ein gutes Gefühl, in den ersten Runden innerhalb der ersten drei zu kämpfen. Aber danach, wenn die anderen Fahrer anfangen, dich zu überholen und man nichts dagegen tun kann, ist es schwieriger. Wir müssen herausfinden, was los ist, denn es ist schwierig. Aber das ist erst die dritte Runde des Jahres, und das Niveau ist in dieser Saison erstaunlich."
Weniger glücklich verliefen die beiden Sonntagsrennen für den Kawasaki-Piloten. Im Superpole-Race auf Platz 13, ratterte Bassani nach einem Fehler durch den Kies und lag an letzter Stelle – nur Platz 18.
"Es war ein schwieriges Wochenende, auch wegen des Wetters, das ständig zwischen nass und trocken wechselte. Es war nicht einfach, alles zu verstehen, auch weil wir zum ersten Mal mit der Kawasaki hier waren", erklärte Bassani seine Probleme. "Im zweiten Rennen am Sonntag war das Gefühl für das Motorrad etwas besser, weil wir etwas Neues ausprobiert haben. Als ich versuchte zu pushen, machte ich einen Fehler und kam komplett von der Strecke ab. Ich wollte das Rennen einfach zu Ende fahren und versuchen, einige Informationen und Daten für die nächsten Rennen zu sammeln. Wir werden positiv bleiben und weiter daran arbeiten, einen guten Weg nach vorn zu finden."
Mit überschaubaren 22 Punkten belegt der Italiener Platz 16 der Gesamtwertung.
Das nächste Superbike-Meeting in Misano (14. bis 16. Juni) ist das Heimrennen von Bassani. Im vergangenen Jahr fuhr er im zweiten Lauf mit der Motocorsa Ducati als Dritter auf das Podium.
Newsletter
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.