Michael Rinaldi (Ducati): Zwei Highsider abgefangen
Mit Platz 5 im ersten Superbike-Rennen auf dem Mandalika Circuit erreichte Michael Rinaldi ein solides Ergebnis. Der Ducati-Werkspilot war glücklich, dass er überhaupt ins Ziel gekommen ist.
Als Dritter schien Michael Rinaldi bereits am Freitag eine gute Pace zu haben, doch die Rundenzeiten hatten wegen der sich stetig ändernden Streckenbedingungen kaum Aussagekraft. Tatsächlich war der Ducati-Pilot nicht sonderlich glücklich mit der Abstimmung seiner V4R und erreichte in der Superpole mit 1,8 sec Rückstand nur Startplatz 9.
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"Meine Pace bei Rennmitte war vergleichbar mit der von Álvaro, ich steckte zu Beginn aber in einem Pulk und fühlte mich auch nicht komfortabel", erklärte Rinaldi im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Wir hatten im dritten Trainings einen großen Schritt nach vorn hinsichtlich der Race-Pace erreicht und das hat sich bezahlt gemacht."
Eine Runde später übernahm der Ducati-Pilot sogar kurzzeitig die vierte Position, hatte dann aber zwei heikle Momente und musste sich mit Platz 5 begnügen.
"Insgesamt bin ich mit dem Rennen zufrieden, allerdings ließ der Hinterreifen bei noch vier Runden stark nach", erklärte der 26-Jährige. "Ich hatte mir gerade Locatelli geschnappt, bei der Anfahrt von Kurve 15 wäre ich aber fast mit einem Highsider abgeflogen. Dasselbe ist dann auch in Kurve 7 passiert und ich entschied, es ruhiger anzugehen, denn in den letzten drei Runden wurden die Probleme immer größer. Wenn es uns gelingt, die Performance am Anfang und am Ende zu verbessern, können wir am Sonntag um das Podium kämpfen."
Rinaldi hat den vierten WM-Rang mittlerweile abgesichert und hat mit 260 Punkten ordentliche 43 Zähler Vorsprung auf den WM-Fünften (Alex Lowes).
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