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Teameigentümer Andrea Quadranti kann sich vorstellen, auch 2024 mit MV Agusta und seinen beiden Fahrern Marcel Schrötter und Bahattin Sofuoglu in der Supersport-WM anzutreten.
"Natürlich macht es Sinn, wenn wir zusammen weitermachen", sagt Teameigentümer Andrea Quadranti über seine langjährige Partnerschaft mit MV Agusta. "Ich möchte mich aber fühlen, wie ein werksunterstütztes Team. So, wie es überall draufsteht. Ich mache das nicht, um Geld zu verdienen. Ich will aber auch kein Geld mehr verlieren, wie es bis jetzt immer gewesen ist."
Der Vertrag zwischen dem Schweizer und der Nobelmarke aus Varese
"Wir haben zum ersten Mal zwei Fahrer, die um Podestplätze kämpfen können", hielt der Teamchef beim Treffen mit SPEEDWEEK.com fest. "Ich bin zufrieden. Für Bahattin macht es Sinn, dass er noch ein Jahr mit uns weitermacht. Seine Entwicklung ist konstant und er fühlt sich gut auf dem Motorrad und mit dem Team."
Und Schrötter?
"Ich bin mit jedem Piloten mindestens zwei Jahre gefahren", überlegte Quadranti. "Schau dir Manzi oder Bulega an. Alle, die letztes Jahr in die Kategorie gekommen sind, sind im zweiten Jahr besser. Wir müssen beide zufrieden sein und uns zusammensetzen, aber dafür ist es noch etwas zu früh. So lange ich nicht weiß, wie es mit MV Agusta weitergeht, ist es schwierig für mich, Absprachen mit jemand anderem zu treffen."
"Marcel hat nicht weniger Talent als ein Montella, Caricasulo oder Bulega. Wenn er hinter ihnen liegt, liegt das daran, dass er noch nicht 100-prozentiges Vertrauen in die Reifen hat. Dann gehst du über das Limit, stürzt und verlierst Vertrauen. Das ist nicht so einfach und braucht Zeit. Wir müssen geduldig sein und konstant. Deshalb war ich in Donington so irritiert, als er sich vom fünften auf den achten Platz durchreichen ließ. Von jemandem mit seiner Erfahrung erwarte ich so etwas nicht. Wenn Bahattin das gemacht hätte, der ist 19 Jahre alt. Aber Marcel ist 30 und ist wie viele Saisons Moto2 gefahren? Ich hoffe, er hat daraus etwas gelernt."
Im ersten Rennen in Imola stand Schrötter als Zweiter hinter Stefano Manzi (Ten Kate Yamaha) zum fünften Mal in dieser Saison auf dem Podium. Im zweiten Lauf hatte er Probleme auf der Bremse, deswegen mehrere Ausritte
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