Supersport-WM in Jerez: Zwei Deutsche, kein Schweizer
Die von Randy Krummenacher erklärte Trennung von MV Agusta Reparto Corse hinterlässt eine Lücke beim ersten Rennen der Supersport-WM 2020 nach der Corona-Pause. Das Teilnehmerfeld am Meeting in Jerez ist dennoch üppig.
Die Supersport-WM 2020 ist nach der Trennung durch Randy Krummenacher von MV Agusta um einen prominenten Teilnehmer ärmer. Der Schweizer klebte die Startnummer 1 des aktuellen Weltmeisters auf das Motorrad des italienischen Herstellers, doch er wird seinen Titel nicht mehr verteidigen.
Wenn die Supersport-Kategorie mit 600 ccm am ersten August-Wochenende in Jerez fortgesetzt wird, ist das Teilnehmerfeld dennoch hochkarätig. Phillip Island-Sieger Andrea Locatelli (Yamaha) übernimmt auch auf der spanischen Piste die Rolle des Favoriten. Am ehesten kann man GMT94-Ass Jules Cluzel (Yamaha) und Lucas Mahias (Kawasaki) zutrauen, den Italiener in die Schranken zu weisen.
Aushängeschild von MV Agusta ist ab Jerez Raffaele De Rosa, der in Australien Zweiter wurde.
Mit Philipp Öttl (Kawasaki) und Patrick Hobelsberger (Honda) sind zwei Deutsche am Start. Öttl war in Australien gut unterwegs, stürzte aber frühzeitig und ging leer aus. WM-Rookie Hobelsberger fuhr in Down-under dagegen als 13. seine ersten Punkte ein.
Teilnehmer Jerez Supersport-WM
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