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Bergrennen Landshaag: Wiederholungstäter Thomas Altenhuber
Vor einer rekordverdächtigen Zuschauerkulisse holte sich Thomas Altenhuber zum zweiten Mal den Gesamtsieg beim Bergklassiker in Landshaag vor Markus Mitterbauer und Salvatore Sallustro.
Road-Racing
Im Artikel erwähnt

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Rappelvolle Parkplätze, dicht gedrängte Zuschauerbereiche – man spricht inoffiziell von einem möglichen neuen Rekord –, spannende Kämpfe um Tagessieg und Klassensiege, das Fuchs Silkolene Bergrennen von Landshaag nach St. Martin im Mühlkreis hat sich wieder einmal von der besten Seite gezeigt. Sogar der Wettergott, der es am Morgen noch regnen ließ, zeigte sich von seiner gnädigen Seite. Und wie sagte der Schweizer 250GP-Haudegen Rolf Haller: «Diese Veranstaltung ist das motorsportliche Highlight der Saison, schade dass es am Jahresbeginn stattfindet!»
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Schon im ersten Lauf entbrannte ein Zweikampf zwischen Thomas Altenhuber (BMW), der erstmals mit zwei Motorrädern anreiste, um seinen Konkurrenten nicht wie in den letzten Jahren den Vorteil des Doppelstarts zu überlassen, und Markus Mitterbauer auf einer geliehenen Yamaha. Nicht einmal 19 Hundertstelsekunden trennte die beiden nach den ersten 3.620 Metern. Auf Rang 3 fand sich der Isle of Man-erprobte Italiener Salvatore Sallustro (Yamaha), der die Brüder Manuel und Harald Schleindlhuber knapp hinter sich ließ. Im zweiten Durchgang gelang Altenhuber mit 1:11,339 Minuten die Bestzeit, die ihm gleichzeitig den Tagessieg bescherte. Für den 33-jährigen Techniker aus dem salzburgischen Bischofshofen ist es nach 2024 der zweite Gesamtsieg in Landshaag. Mitterbauer, der sich als sein härtester Konkurrent zeigte, durfte sich über einen zweiten Platz freuen, der ihm zehn Tage vor seinem 40. Geburtstag einen silbernen Lorbeerkranz einbrachte. Einen nennt der Oberösterreicher – «Er ist die wichtigste Trophäe in meiner Karriere» – bereits sein Eigen.
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Das interne italienische Duell ging an den Drittplatzierten Sallustro, der seinen Landsmann Gabriele Peticca (Gesamtvierter auf Kawasaki) auf Distanz halten konnte. Die Plätze 5 bis 7 gingen an Manuel Schleindlhuber (BMW), Altenhuber (Suzuki) und Harald Schleindlhuber (BMW), der ihm zweiten Lauf an Boden einbüßte. Keine Rolle spielte dieses Mal der Vorjahressieger und Streckenrekordhalter David Datzer, der sich auf zwei unverkleideten Motorrädern aus dem Hause BMW wenigstens mit dem Sieg in der Klasse Naked Bikes schadlos hielt.
Wie im Vorjahr erwies sich Alexander Kastenhuber als schnellster 600er-Pilot. Er schaffte es als Gesamtachter in die Phalanx der hubraumstärkeren Bikes einzudringen. Auf der ehemaligen Trainingsmaschine von Andreas Kofler gewann er die Klasse Supersport/Moto2 vor Emanuel Reisinger und Mario Gastinger. Reisinger, der es als Dritter im Training schaffte, die Superbike-Fahrer unter Druck zu setzen, holte sich den Sieg in der Kategorie Superstock 600. Mit Gastinger und Kastenhuber an seiner Seite sah das Siegerbild ähnlich aus, nur in vertauschten Rollen. Sechs Ladies, so viele wie noch nie davor, hatten sich dieses Jahr in die Nennliste für die 45. Auflage des Bergklassikers eingetragen, die sich um den Pokal für die Schnellste unter ihnen duellierten. Die ansehnliche Trophäe ging an die Tschechin Kristyna Jakesch (auf dem Foto Zweite von rechts), die seit dem letzten Jahr mit David Datzer einen prominenten Fahrer als «riding coach» an ihrer Seite hat.
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Die Klassensieger: 125ccm – Wilhelm Eßsl. 250GP – Simon Romieu (F) vor Guido Testoni (I) und Bernard Depierreux (B). 500ccm – Johann Karl (D) vor Stefan Grüblbauer und Bernhard Hörmann. Supersport 300 – Nicolas Stangl vor Gionata Grassi (CH) und Kristyna Jakesch. Supersport/Moto2 – Alexander Kastenhuber vor Emanuel Reisinger und Mario Gastinger. Superstock 600 – Reisinger vor Gastinger und Kastenhuber. Superstock 1000 – Gabriele Peticca vor Thomas Altenhuber und Manuel Schleindlhuber. Superbike – Altenhuber vor Markus Mitterbauer und Salvatore Sallustro. Special Bike – Johann Haas vor Rudolf Bauer und Daniel Kronschläger. Naked Bikes – David Datzer (D) vor Patrik Grainer und Samuel Edenhauser. Supermoto Open – Philipp Neumüller vor Rudolf Bauer und Stefan Kuktits. Supermoto Pokal – Neumüller vor Kuktits und Lieven Wehmann. Youngtimer bis 750 ccm – Dominik Werkstetter (D) vor Christian Wild und Julius Enzelsberger. Youngtimer bis 1300 ccm – Klaus Selmeister vor Simon Schlager und Manfred Wechselberger. Seitenwagen – Franz Kapeller/Markus Billich vor Gerald Pointner/Jürgen Samhaber.
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