Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

  1. Start
  2. /

  3. Road Racing
  4. /

  5. Road-Racing
  6. /

  7. News

Werbung

TT-Sieger Patrick Farrance spricht Klartext zur Verbannung der Gespanne

Bei der Entscheidung, die Gespanne dieses Jahr bei der Tourist Trophy nicht mehr fahren zu lassen, stößt bei vielen Fans auf Unverständnis. TT-Sieger Patrick Farrance erklärt, warum sie richtig war.

Road-Racing

Werbung

Werbung

Die Verbannung der Seitenwagen aus dem Programm der Tourist Trophy 2026 hat zu teils heftigen Reaktionen unter den Fans geführt. Angesichts der Unfälle in den Solo-Klassen fehlten vielen das Verständnis für die überraschende Entscheidung der Organisatoren, die angesichts des fürchterlichen Unfalls von Ryan und Callum Crowe und der anschließenden Bewertung der Umstände, die zum Unglück führten, erfolgte.

Werbung

Werbung

«Diese Vorsichtsmaßnahme wurde im Interesse der Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer getroffen und spiegelt das Engagement der Rennleitung wider, bei jedem Vorfall alle Aspekte der Veranstaltungssicherheit und der operativen Durchführung zu überprüfen», hieß es in einem offiziellen Statement des Veranstalters.

Nach dem Studium des Videos vom Sturz kann man die Entscheidung durchaus nachvollziehen. Wie schon im Vorjahr bei Pete Founds/Jevan Walmsley bekam der Seitenwagen der Crowe-Brüder nach dem Sprung bei Crosby aerodynamischen Auftrieb. Ohne die Chance einer Korrektur überschlug sich ihr Fahrzeug und rutschte kopfüber über den Asphalt. Man muss von Glück sprechen, dass bei diesem Unfall keine Zuschauer verletzt wurden.

Patrick Farrance, der jahrelang zu den besten Beifahrern zählte, 2007 an der Seite von Tim Reeves Weltmeister wurde und mit Dave Molyneux dreimal bei der Tourist Trophy triumphierte, begrüßte den Mut des Veranstalters zu dieser unpopulären Maßnahme, die aus seiner Sicht sogar die Zukunft der Seitenwagen-Rennen bei der TT sichern könnte.

Werbung

Werbung

Als ehemaliger Top-Beifahrer weiß Patrick Farrance, wovon er spricht

«Trotz all der Kritik, die wegen dieser Entscheidung auf die Organisation einprasselt – und der unvermeidlichen Vergleiche mit Zwischenfällen bei Solomotorrädern –, bin ich fest davon überzeugt, dass dies die einzig richtige Entscheidung ist; und das sage ich als jemand, der den Seitenwagenrennsport liebt.»

«Es ist zweifellos ein trauriger Tag für diese Klasse, doch die harte Realität sieht so aus, dass den Veranstaltern kaum eine andere Wahl blieb. Wenn sich zwei Unfälle von nahezu identischer Art in aufeinanderfolgenden Jahren ereignen, darf man das sich abzeichnende Muster nicht ignorieren. Glücklicherweise haben alle Beteiligten überlebt und können ihre Geschichte noch selbst erzählen; doch die Geschichte des Motorsports lehrt uns immer wieder, dass Warnzeichen oft einer Tragödie vorausgehen.»

«Bei Geschwindigkeiten von fast 260 Kilometer pro Stunde wird der Spielraum für eine Fahrzeugkontrolle extrem gering, sobald das Fahrzeug beginnt, aerodynamischen Auftrieb zu erzeugen. Die Tatsache, dass sich diese Zwischenfälle so stark ähnelten, bedeutet, dass das Risiko nicht länger rein theoretischer Natur ist – es ist erwiesen.»

«Es ist verständlich, dass diese Entscheidung bei vielen Menschen starke Emotionen auslöst; doch die Verantwortung der Veranstalter besteht gerade darin, nicht erst dann zu handeln, wenn das schlimmstmögliche Szenario bereits eingetreten ist. Manchmal sind die schwierigsten Entscheidungen zugleich auch die richtigen.»

Werbung

Werbung

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.

    Berichte & Analysen

    Redaktion

    Serien