Superbike WM • Neu
Aragon, FP2: Drei Ducati vor Bimota – Hitze setzt Mensch und Material zu
In der Superpole-Session der Sportbike-WM 2026 im MotorLand Aragon münzte David Salvador (Kawasaki) seinen Heimvorteil und holte sich Startplatz 1. Fünf Makren in den ersten zwei Reihen.
Sechs Hersteller sind im ersten Jahr der Sportbike-WM fest dabei: Aprilia, Kawasaki, Kove, Suzuki, Triumph und Yamaha.
Im freien Training am Vormittag fuhr WM-Leader David Salvador (Kawasaki) in 1:59,608 min die schnellste Runde. Damit war der Lokalmatador der einzige Teilnehmer, dem eine Zeit unter 2 min gelang.
Die Superpole um 16:00 Uhr fand jedoch bei extremer Hitze statt, was sich stark auf die Performance der Motorräder und der Reifen auswirkte. Für die erste ansprechende Rundenzeit sorgte nach fünf Minuten Antonio Torres (Kawasaki) in 2:00,744 min.
Trotz der drückenden Hitze brannte Most-Sieger Matteo Vannucci (Aprilia) nach zehn Minuten eine starke 1:59,956 min in den Asphalt und führte die Zeitenliste um 0,3 sec vor den Triumph-Piloten Elia Bartolini und Bruno Ieraci an. Bester Kawasaki-Pilot bei Halbzeit der 25-minütigen Session war der Niederländer Loris Veneman auf der vierten Position. Humberto Maier folgte mit der schnellsten Yamaha auf Position 9. Eine Suzuki war in den Top-15 nicht zu finden.
Nun gingen die ersten Piloten auf Zeitenjagd. Den Anfang machte Salvador, der mit einer beeindruckenden Rundenzeit von 1:59,433 min an die Spitze stürmte. Eine starke Runde gelang auch Jeffrey Buis, der sich mit der Suzuki auf Platz 3 verbesserte – die GSX-8R verfügt nicht über den besten Top-Speed und ist der Konkurrenz auf der langen Geraden unterlegen.
In der Schlussphase machten gelbe Flaggen so manchem Fahrer eine schnelle Runde zunichte. So blieb es bei der Pole für Salvador vor Vannucci, die als einzige eine 1:59 min fahren konnten. Die erste Startreihe komplettiert Ieraci auf .
Buis verlor im Finale zwei Positionen, aber der zweifache 300er-Weltmeister hat als Fünfter eine gute Ausgangsposition für das erste Rennen am Samstag. Bester Yamaha-Pilot wurde Carter Thompson auf Startplatz 6.
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