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Aragon, FP2: Drei Ducati vor Bimota – Hitze setzt Mensch und Material zu
In der Superpole-Session der Supersport-WM 2026 in Aragon überzeugte Yamaha mit Albert Arenas auf Startplatz 1. Enttäuschung bei bei Philipp Öttl und Domi Aegerter.
Wie schon das freie Training am Vormittag fand auch die Superpole der Supersport-WM 2026 im MotorLand Aragon bei schönstem Wetter statt. Weil die mittlere Kategorie nur ein freies Training hat, nutzten die Piloten die meiste Zeit des 40-minütigen Qualifyings für die Abstimmung der Motorräder.
Am Vormittag hatte Yamaha-Pilot Can Öncü in 1:53,503 min die schnellste Zeit gefahren. Gleich fünf Fahrer blieben innerhalb von 0,1 sec zum Türken: Lucas Mahias (Yamaha), Alessandro Zaccone (Ducati), Roberto Garcia (Yamaha) und Matteo Ferrari (Ducati).
Die Superpole begann mit einem Sturz von Öncü in der ersten Kurve seiner ersten fliegenden Runde. Nur Augenblicke später lag Yamaha-Kollege Xavier Cardelus auf der Nase. Derweil sorgte Roberto Garcia (Yamaha) in 1:54,012 für die erste ansprechende Rundenzeit. In den ersten zehn Minuten stürzten außerdem Lucas Mahias (Yamaha), Mirko Giombini (MV Agusta) und Gaststarter Kadair Erbay (Ducati) – eine ungewöhnliche Häufung früher Stürze.
Derweil hatte sich WM-Leader Albert Arenas (Yamaha) vor seinem Teamkollegen Aldi Mahendra (Yamaha) in 1:53,674 min an die Spitze gesetzt. Dann sorgte Triumph-Aushängeschild Tom Booth-Amos in Kurve 1 für einen weiteren Sturz – kurz zuvor hatte sich der Engländer auf Platz 7 verbessert. Dieselbe Kurve wurde auch Borja Jimenez (Ducati) zum Verhängnis und auch Matteo Ferrari (Ducati) verlor die Bodenhaftung.
Bei Halbzeit führte weiterhin Arenas vor Mahendra und Garcia. Philipp Öttl (Ducati) belegte mit 0,3 sec Rückstand Platz 6; Dominique Aegerter (Kawasaki) und Andreas Kofler (Ducati) folgten auf den Positionen 18 und 29.
Dann folgten die ersten Angriffe auf die Bestzeit. Garcia übernahm in 1:53,483 min die Führung und Jaume Masià (Ducati) verbesserte sich auf Platz 3. Derweil rutschte Mahias zum zweiten Mal und Filippo Farioli (Yamaha) zum ersten Mal aus.
Bei noch 10 Minuten waren Öttl und Aegerter auf die Plätze 10 und 20 zurückgefallen. Die meisten Piloten bereiteten sich auf den finalen Versuch mit frischen Reifen vor.
Den Anfang machte Arenas, der in 1:53,509 min aber knapp eine neue Bestzeit verpasste. Als der Spanier vier Minuten vor dem Ende bereits um 0,143 sec vorn lag, bretterte der Yamaha-Pilot in den Kies und musste einen neuen Anlauf nehmen. Nun machte Debise ernst, aber der Franzose und viele weitere Piloten mussten ihren Versuch wegen gelber Flaggen abbrechen. Bei 34 Piloten auf der Strecke war es auch kaum möglich, eine freie Runde zu erwischen.
Debise gelang es: Der ZX Moto-Pilot preschte bei Ablauf der Zeit in 1:53,157 min an die Spitze der Zeitenliste!
Doch noch waren einige Piloten auf einer schnellen Runde unterwegs. Am Ende war es Arenas, der sich in 1:53,142 min die beste Ausgangsposition für das erste Rennen am Samstag sicherte. Die erste Reihe komplettieren Debise und Garcia. Die bunte zweite Startreihe besteht aus Öncü (Yamaha), Booth-Amos (Triumph) und Zaccone (Ducati).
Nicht gut endete die Superpole für Philipp Öttl. Der Bayer reihte sich mit 0,8 sec Rückstand auf Position 13 ein. Auch Dominique Aegerter wird mit Startplatz 21 nicht sonderlich glücklich sein. Andi Kofler qualifizierte sich als 29.
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