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Aragon, Quali: Ungewöhnlich viele Stürze bei Yamaha-Pole – Öttl auf 13
Das zweite freie Training der Superbike-WM 2026 in Aragon war eine Hitzeschlacht. Trotz Sturz fuhr Ducati-Werkspilot Iker Lecuona die schnellste Rundenzeit. Jake Dixon (Honda) überraschte.
Beim Meeting der Superbike-WM 2026 in Aragon gibt Honda-Werkspilot Jake Dixon sein Renndebüt und auch Ducati-Privatier Alvaro Bautista erhielt von den Rennärzten trotz einer schweren Fußverletzung (Sturz in Most) die Freigabe für den sechsten Saisonevent.
Nicht am Start sind jedoch die BMW-Werkspiloten Miguel Oliveira und Danilo Petrucci, die von Testfahrer Michael van der Mark und Hannes Soomer aus der Euro Moto vertreten werden.
Im morgendlichen FP1 fuhr WM-Leader Nicolò Bulega (Ducati) in 1:48,916 min die schnellste Rundenzeit. Mit neun Motorrädern in den Top-11 setzte sich die Dominanz von Ducati fort, einzig Bimota störte die Ducati-Festspiele.
Für die erste ansprechende Rundenzeit im FP2 sorgte nach sechs Minuten Axel Bassani (Bimota) in 1:49,930 min auf seiner zweiten fliegenden Runde. Dahinter reihten sich zunächst Iker Lecuona (Ducati), Bulega und Garrett Gerloff (Kawasaki) ein. Die Rundenzeiten wurden in den nächsten Minuten naturgemäß immer schneller, wobei die Asphalttemperatur von 54 Grad Celsius die Performance der Pirelli-Reifen limitierte und keine schnelleren Rundenzeiten als am Vormittag zuließ.
Nach 15 Minuten hatte Bulega in 1:49,890 min die Führung übernommen, wobei der WM-Leader und der Bimota-Pilot immer noch die Einzigen mit einer Rundenzeit unter 1:50 min waren. Bester Yamaha-Pilot war Andrea Locatelli (9.) mit 0,9 sec Rückstand. Michael van der Mark belegte mit BMW Platz 13 und Honda-Werksfahrer Somkiat Chantra büßte als 14. bereits 1,2 sec ein.
Bei Halbzeit der 45-minütigen Session fuhren die Ducati-Werkspiloten unabhängig voneinander schnelle Runden – in 1:49,725 min gewann der Italiener das Fernduell um 0,064 sec knapp. In den Top-10 dominierte Ducati mit sechs Motorrädern, dazu zwei Bimota und jeweils eine Kawasaki und Yamaha.
Mit Sam Lowes hatte das FP2 nach 25 Minuten einen neuen Führenden. Der Ducati-Privatier hatte eine 1:49,588 min in den Asphalt gebrannt. Derweil überraschte Jake Dixon (Honda) mit 0,9 sec Rückstand als Zehnter.
In den letzten zehn Minuten nahmen einige Piloten eine schnelle Runde in Angriff. Zuerst setzte sich Lecuona in 1:49,578 min an die Spitze. Auf Bestzeitkurs liegend stürzte der 26-Jährige aus Valencia bei noch 3 Minuten. Kurz darauf stürzte in derselben Kurve auch noch Tarran Mackenzie (Ducati) sowie Remy Gardner (Yamaha) in Kurve 1. Die dadurch ausgelösten gelben Flaggen verhinderten schnellere Rundenzeiten. Somit blieb es bei der Dreifachführung von Ducati mit Lecuona, Sam Lowes und Bulega.
Bester Nicht-Ducati-Pilot wurde Axel Bassani mit der Bimota KB998 als Vierter, Teamkollege Alex Lowes wurde Siebter. Als Siebter bestätigte Kawasaki-Ass Garrett Gerloff seine aufstrebende Performance. Als Elfter verpasste Jake Dixon (Honda) knapp die Top-10.
Mit den Ersatzpiloten Michael van der Mark und Hannes Soomer erreichte BMW im FP2 die Plätze 18 und 19. Die Krise von Xavi Vierge setzt sich offenbar auch in Aragon fort: Der Neuzugang im Yamaha-Werksteam belegte im zweiten Training nur Position 20 und war dabei 0,6 sec langsamer als sein Teamkollege Andrea Locatelli auf Platz 12.
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