Cole Davies (Yamaha) meldet sich aus dem Spital
Nach dem fürchterlichen Crash zwischen Jordon Smith (Triumph) und Cole Davies (Yamaha) im Qualifying von Salt Lake City musste Davies im Krankenhaus operiert werden. Im Spital erhielt den Titel 'Rookie of the year'.
Der 17-jährige Cole Davies war die große Überraschung der Saison 2025. In Seattle holte der Neuseeländer bereits seinen ersten Finalsieg und bis vor einer Woche hatte der Rookie sogar intakte Titelchancen. Davies führte das Finale von Denver an, wurde aber von seinem Teamkollegen Haiden Deegan abgeräumt. Der für seine harte Gangart bekannte Deegan wurde in Denver vorzeitig Champion, weil Davies nach dem Zwischenfall auf Platz 5 zurückfiel. So viel zur Vorgeschichte.
Trotz dieser Enttäuschung war für Davies beim
Während sich Smith aufrappeln und auf eigenen Füßen ins Fahrerlager stapfen konnte, musste Davies schon an der Strecke medizinisch versorgt werden. Danach wurde er ins örtliche Krankenhaus transportiert, wo er am Sonntag bereits operiert wurde.
"Ich habe einen gebrochenen Arm und eine gebrochene Nase", erklärte Davies aus dem Krankenhaus. "Es hätte definitiv schlimmer kommen können. Ich bin dankbar, dass ich einigermaßen heil davongekommen bin. Es war ein ziemlich heftiger Sturz. Vielen Dank an das gesamte medizinische Team von Alpinestars für die gute Betreuung."
Cole Davies beendete seine Rookie-Saison auf Platz 3 hinter Haiden Deegan (Yamaha) und Julien Beaumer (KTM) und wurde damit 'Rookie of the year'. "Wenn man das Positive betrachtet, war es eine fantastische Rookie-Saison", meint Davies. Wie lange er ausfallen wird, ist im Moment noch nicht bekannt.
Auch für Jordon Smith endete die Saison wenig erfreulich. Erst holte er in Denver den ersten Sieg für die Traditionsmarke Triumph und war bis zur Hälfte der Saison noch Titelaspirant, doch in Arlington stürzte er in Führung liegend und fiel mit mehreren Rippenbrüchen und einer kollabierten Lunge aus. Smith beendete die Saison auf Platz 8.
Endstand 250 West nach 10 Läufen:
1. Haiden Deegan (USA), Yamaha, 221 Punkte
2. Julien Beaumer (USA), KTM, 189, (-32)
3. Cole Davies (NZ), Yamaha, 171, (-50)
4. Jo Shimoda (J), Honda, 163, (-58)
5. Garrett Marchbanks (USA), Kawasaki, 145, (-76)
6. Coty Schock (USA), Yamaha, 144, (-77)
7. Michael Mosiman (USA), Yamaha, 131, (-90)
8. Jordon Smith (USA), Triumph, 126, (-95)
9. Hunter Yoder (USA), Kawasaki, 78, (-143)
10. Lux Turner (USA), KTM, 71, (-150)
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