Noch bevor in Daytona die letzte Rennrunde von allen Fahrern absolviert war, stürmten die euphorischen Fans die Strecke und behinderten die noch im Rennen befindlichen Fahrer. Es kam zu gefährlichen Szenen.
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Die Euphorie der Zuschauer in Daytona ist ja bekannt und legendär. Aber die Szenen, die sich während des Zieleinlaufs der 450er Klasse abspielten, waren für alle Beteiligten gefährlich. Nachdem Sieger Jett Lawrence (Honda) die Ziellinie überquert hatte und er zu seinem obligatorischen Dayrona-Burnout ansetzte, stürmten die Zuschauer das Infield des Speedways, auf dem sich aber noch ein Teil des Fahrerfeldes auf ihrer letzten Runde befand.
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An den Rundenzeiten kann man genau ablesen, welche Fahrer bereits durch die auf der Strecke befindlichen Zuschauer aufgehalten wurde. Die normalen Rundenzeiten beliefen sich in Daytona im Bereich zwischen 1:30 bis 1:40. Jason Anderson brauchte im Finale durchschnittlich 1:36 pro Runde. Für seine letzte Runde benötigte er knapp 2 Minuten, also fast eine halbe Minute länger als normalerweise. Aaron Plessinger kam nach seinem Crash auf P18 ins Ziel und musste in der letzten Runde wegen der vielen Zuschauer auf der Strecke beinahe Schritttempo fahren: Seine durchschnittliche Rundenzeit betrug 1:35, für seine letzte Runde benötigte er 2:04, also ebenfalls eine halbe Minute länger. Zum Glück haben die betroffenen Fahrer das Tempo in der letzten Runde herausgenommen, aber besonders im Bereich der Sprunghügel ist es für die Piloten unmöglich, den folgenden Streckenteil einzusehen. Man kann sich vorstellen, was passiert wäre, wenn ein Zuschauer nach einem 30-Meter Sprung erfasst worden wäre. Zum Glück ist in Daytona nichts passiert, aber die AMA sollte nach diesem Zwischenfall das Thema Sicherheit dringlich auf ihre Agenda setzten.
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