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Classic-ECMX Finale in Sverepec: Die Europameister 2026 sind gekürt

Auf dem Motocross-Areal von Sverepec fand am vergangenen Wochenende vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse auf das Finale des ECMX Classic-Cups 2026 statt. Deutsche Fahrer holten 4 EM-Titel.

Motocross

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Am vergangenen Wochenende fand auf der früheren WM-Strecke in Sverepec (Slowakei) das Finale des ECMX-Cups 2026 statt. Hintergründe zur Geschichte dieses legendären Motocross-Areals finden Sie in diesem Artikel.

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Classic Motocross im Aufwind

Die Classic-ECMX-Serie erfreut sich bei den Teilnehmern, Veranstaltern und Zuschauern zunehmender Beliebtheit. Bei besten Bedingungen, sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel starteten allein in Sverepec 134 Piloten mit ihren historischen Bikes aus der 'goldenen Ära' des Motocross: Von den klassischen BSA-Viertaktern über die legendären CZ-Zweitakter, die Twinshock-Klassiker von Maico, Husqvarna und Honda bis zu den moderneren EVO-Modellen mit Zentralfederung und Wasserkühlung war alles dabei, was Motocross-Technologie über die Jahrzehnte hervorgebracht hat. Mit einem Wort: Eindrucksvoll. Die Classic-Piloten konnten ihre Zelte auf dem komplett asphaltierten Fahrerlager des Motocross-Areals aufstellen.

Bemerkenswert gute Zuschauer-Resonanz

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen und angekündigter Gewitter waren die Zuschauerränge am Sonntag gut gefüllt. Die überdachte Tribüne war voll besetzt, es herrschte Volksfeststimmung und die angekündigten Gewitter fielen aus.

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Downhill, Freeeride und Motocross

Classic-Events sind immer auch Begegnungen mit den Aktiven und Geschichten aus dem Nähkästchen. Guido Tschugg, der Gesamtsieger der Klasse Twinshock 50+ war selbst Mountainbike-Downhill und Freeride-Profi. Tschugg ist mehrfacher Deutscher Meister, Weltcup-Sieger und war in verschiedenen Mountainbike-Disziplinen in der der WM und EM aktiv. Jetzt hat er sein Fabel für Classic-Motocross entdeckt und wurde trotz eines Ausfalls im zweiten Finale mit seiner Twinshock-Husqvarna Europameister.

Wieder fast 300 Teilnehmer

Insgesamt nahmen in diesem Jahr 284 Fahrer aus 14 Ländern am ECMX-Cup teil. Die Strecke in Sverepec war mit ihren langen Auf- und Abfahrten schwierig, aber die Haudegen früherer Tage meisterten die Streckenbedingungen ohne nennenswerte Probleme.

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4 Titel gingen nach Deutschland

Die tschechischen Fahrer waren mit 6 Titeln die erfolgreichste Nation. Roman Majer (Classic -50), Leopold Simak (Classic 60+) (CZ), Miroslav Nejedly (Classic 66+) (CZ), Frantisek Bezdicek (Classic 72+) starteten mit CZ-Zweitaktern. Roman Majer jun. holte den Titel in der Klasse Super EVO 50 auf einer Yamaha. Der frühere WM-Pilot Mikkel Caprani aus Dänemark gewann mit der Honda CR500 auch in Sverepec beide Läufe der Klasse Super EVO 50+ und wurde Europameister.

Meister aus Deutschland und Österreich

Guido Tschugg (Twinshock 50+, Husqvarna), Peter Möhring (Twinshock 66+, Maico), Franz Allenberger (EVO 85, Suzuki), Ronny Herlitschke (EVO 90 50-Kawasaki) sind die Europameister aus Deutschland. Der Österreicher Georg Hammerl gewann den Titel in der Klasse EVO 90 50+ auf Kawasaki.

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Tagessieger aus Deutschland und Österreich

Ronny Herlitschke (Kawasaki siegte in der Klasse EVO 50- mit einem Doppelsieg, Roland Schier (Honda) wurde mit einem 2-1-Ergebnis Tagessieger in der Klasse EVO 50+. Josef Leitner aus Österreich (Yamaha) gewann mit einem 3-1-Ergebnis in der Kategorie Twinshock 50+.

Sven Dietzmann (Maico 400) gewann mit einem 2-1-Ergebnis in der Klasse Twinshock 60+. Helge Mühlig (Suzuki 250) holte den Tagessieg in der Klasse Twinshock 66+ mit einem 2-1-Ergebnis und beendete die Meisterschaft auf Platz 2.

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Zukunft für das Motocross Areal

Motocross genießt in der Slowakei weiterhin ungebremste Popularität, was die Zuschauerzahlen am Wochenende zeigten. Es bleibt zu hoffen, dass das das Motocross-Areal und die Naturstrecke von Sverepec eine Zukunft hat. Das Team um Organisator Jozef Drozda zeigte sich nach dem Erfolg des ECMX-Finales zuversichtlich und die Teilnehmer sowieso. Sverepec 2026 war ein großes Fest des Motocross!

EXMX Champions 2026

Classic bis 50

  1. Roman Majer jun. (CZ), CZ, 300

  2. David Riha (CZ), CZ (-32)

  3. Tomas Riha (CZ), CZ (-48)

  4. Karel Liska (CZ), CZ (-72)

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Classic 50+

  1. Christophe Lemaire (B), CZ, 286

  2. Martin Jaros (CZ), CZ (-20)

  3. Ladislav Sybek (CZ), CZ (-34)

  4. Roman Majer sen. (CZ), CZ (-47)

Classic 60+

  1. Leopold Simak (CZ), CZ, 294

  2. Johan Kistemaker (NL), CZ (-18)

  3. Beat Näpflin (CH), Husqvarna (-57)

  4. Günter Spitzer (A), BSA (-68)

Classic 66+

  1. Miroslav Nejedly (CZ), CZ, 300

  2. Franz Baur (D), CZ (-48)

  3. Enrico Bertone Franchino (I), BSA (-58)

  4. Karel Liska (CZ), CZ (-62)

Classic 72+

  1. Frantisek Bezdicek (CZ), CZ, 279

  2. Lothar Diwischek (D), CZ (-6)

  3. Olaf van Mondfrans (NL), BSA (-50)

  4. Otto Haunold (A), CCM (-84)

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Twinshock 50-

  1. Marijn Gilis (B), Suzuki, 288

  2. Ricky Ivarsson (S), Husqvarna (-16)

  3. Martin Mikulec (CZ), CZ (-22)

  4. Mattias Lehmann (D), (-64)

Twinshock 50+

  1. Guido Tschugg (D), Husqvarna, 250

  2. Mike van Ahlen (D), Yamaha (-8)

  3. Leonhard Weyerer (D), Husqvarna (-79)

  4. Josef Leitner (A), Yamaha (-81)

Twinshock 60+

  1. Rudi Takmann (NL), Suzuki, 288

  2. Beat Omlin (CH), Yamaha (-9)

  3. Zdenek Hazdra (CZ), Maico (-24)

  4. Sven Dietzmann (D), Maico (-33)

Twinshock 66+

  1. Peter Möhring (D), Maico, 284

  2. Helge Mühlig (D), Suzuki (-9)

  3. Peter Körber (D), Maico (-40)

  4. Ger Huijs (NL), Yamaha (-124)

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EVO 85

  1. Franz Allenberger (D), Suzuki, 284

  2. Miroslav Sichrovsky (CZ), Honda (-22)

  3. Anton Blank (D), Suzuki (-24)

  4. Markus Szenft (H), Yamaha (-52)

EVO 90 50-

  1. Ronny Herlitschke (D), Kawasaki, 282

  2. Adrien Chapelle (B), Honda (-10)

  3. Jacub Kostelansky (SK), Yamaha (-18)

  4. Daniel Hochroiter (A), Honda (-42)

EVO 90 50+

  1. Georg Hammerl (A), Kawasaki, 275

  2. Manfred Kainz (A), Honda (-13)

  3. Mike van Ahlen (D), Yamaha (-33)

  4. Stefan Felke (D), Kawasaki (-59)

Super EVO 50-

  1. Roman Majer jun. (CZ), Yamaha, 276

  2. Stefan Takmann (NL), Suzuki (-51)

  3. Markus Berger (A), Honda (-84)

  4. Martin Ludvik (CZ), Kawasaki (-127)

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Super EVO 50+

  1. Mikkel Caprani (DK), Honda, 297

  2. Roman Majer sen. (CZ), Honda (-43)

  3. Willi Baumgartner (A), Honda (-61)

  4. Georg Hammerl (A), Kawasaki (-76)

Super EVO 125

  1. Adrien Chapelle (B), Honda, 243

  2. Karsten Bohne (D), Honda (-13)

  3. Jaroslav Stranad (CZ), Kawasaki (-143)

  4. Harry Näpflin (CH), Kawasaki (-149)

Inoffizielle Länderwertung:

  1. Tschechien — 5 Titel

  2. Deutschland — 4 Titel

  3. Belgien — 3 Titel

  4. Österreich — 1 Titel

  5. Dänemark — 1 Titel

  6. Niederland — 1 Titel

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