Justin Barcia (Yamaha) stand in Anaheim erstmals seit Jahren wieder auf dem Podium eines Supercross-WM-Laufs. Dabei wurde er von Yamaha nur als Ersatzfahrer für den verletzten Davi Millsaps engagiert.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Man muss die Archive schon etwas länger wälzen, um herauszufinden, wann Justin Barcia zum letzten mal auf dem Podium eines Supercross-WM-Laufs stand.
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2014, genauer gesagt am 5. April in Houston, erreichte Barcia, damals noch auf Honda unterwegs, auf Rang 2 hinter Ryan Villopoto und vor Ken Roczen zum letzten Mal das Podium eines SX-WM-Laufs. Die letzten Jahre waren geprägt von Rückschlägen und Verletzungen.
Nachdem Eli Tomac (Kawasaki) im Finale von Anaheim zu Boden ging, übernahm Barcia zunächst die Führung. Auch wenn er gegen den heranstürmenden späteren Sieger Marvin Musquin (KTM) nicht wirklich eine reale Chance hatte und auch später der Zweikampf gegen Jason Anderson schnell entschieden war: Rang 3 war am Ende für Barcia mehr als nur ein Achtungserfolg. Es war ein unerwartetes Comeback.
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Barcia hat sich mit dem Podiumsergebnis von Anaheim zurück in die Supercross-Elite katapultiert.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Zum Pressetermin vor dem Rennen in Anaheim ist er als Fahrer noch nicht einmal geladen worden.
Barcia stand bis heute auf dem Abstellgleis. In diese Saison hätte Barcia beinahe keinen Ride gefunden. Er wollte als Privatier auf einer Honda in der Supercross-WM antreten, doch als sich im Herbst herausstellte, dass Davi Millsaps länger verletzt sein würde, bekam er das Angebot, für die ersten Rennen die Werks-Yamaha von Millsaps zu bewegen.
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"Als ich den Anruf von Yamaha erhielt, hatte ich gemischte Gefühle. Einerseits freute ich mich über das Werksengagement. Andererseits war ich verunsichert, weil ich in der Vergangenheit mit der Yamaha nicht so gut zurecht kam. Doch das Team hat einen wirklich guten Job gemacht. Heute weiß ich, dass es an meinen vielen Verletzungen gelegen hat. Jetzt hatte ich anderthalb Monate Zeit, um mich mit dem neuen Bike vertraut zu machen, meinen Speed zu finden und aufzubauen. Ich habe in letzter Zeit viel mit Cooper Webb trainiert. Wir haben nicht die Trainingsmöglichkeiten eines Aldon Bakers, aber wir konnten auf unserer kleine Yamaha Teststrecke viel testen."
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