Der Champion Sébastien Ogier scheint aus seiner Lethargie erwacht zu sein. Er setzte auf der 13. Entscheidung der Rallye Frankreich seine zweite Bestmarke in Folge und seine 300. Bestzeit.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Titelverteidiger Sébastien Ogier hat nach seinem schwarzen Tag am Freitag am Samstagnachmittag etwas zu seiner alten Form zurückgefunden. Auf der 13. Prüfung, dem zweiten Durchgang der 21,49 km langen "Pays Welche - Riquewihr", markierte er in VW Polo R WRC seine zweite Bestzeit in Folge, die ihn auf den 18. Gesamtrang vorbrachte. "Das war nicht schlecht. Die Bedingungen hier waren einfach gut. Wir haben uns gut amüsiert. Es war schon fast ein Wunder, dass wir auf der vorherigen Prüfung die Bestzeit geholt haben. Man muss eben doch etwas mehr attackieren", sagte der Vorjahressieger Ogier, der dort seine 300. WM-Bestmarke setzte.
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Sein Teamkollege Jari-Matti Latvala hat seine Chancen auf seinen ersten Asphaltsieg stark verbessert. Er lag nach der 13. von 18 Asphaltprüfungen inzwischen 25,6 Sekunden vor seinem VW-Partner Andreas Mikkelsen. Und der Dritte Kris Meeke ist im Citroën DS3 WRC mit einem Rückstand von 51,0 Sekunden zu weit weg. "Eine gute Prüfung. Ich bin so schnell gefahren, wie ich musste, ohne Risiko. Ich habe alles unter Kontrolle", führte der WM-Zweite Latvala an, der mit dem nahen fünften Saisonsieg seine Titelchance wahren kann. Der viertplatzierte Dani Sordo (Hyundai i20 WRC) ist in der Gefahrenzone, von Robert Kubica im Ford Fiesta RS WRC geschluckt zu werden. Kubica ist sehr dicht bis auf drei Zehntelsekunden an ihn herangekommen. "Ich mag den Kampf mit Robert. Ich habe deswegen mein Tempo etwas gesteigert. Ich versuchte mein Bestes", meinte Sordo.
Mads Østberg kassierte 1.10 Strafminuten, weil das rechte hintere Differenzial seines Citroën DS3 WRC leckte und er anhalten musste. Er fiel deswegen auf den siebten Platz hinter Mikko Hirvonen (Ford Fiesta RS WRC) zurück.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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1. Latvala/Anttila (FIN) VW Polo R WRC: 2:03.17,6 h. 2. Mikkelsen/Floene (N) VW Polo R WRC: + 25,6 sec. 3. Meeke/Nagle (GB/IRL) Citroën DS3 WRC: + 51,0 4. Sordo/Marti (E) Hyundai i20 WRC: + 1:38,1 min. 5. Kubica/Szczepaniak (PL) Ford Fiesta RS WRC: + 1:38,4 6. Hirvonen/Lehtinen (FIN) Ford Fiesta RS WRC: + 1:51,0 7. Østberg/Andersson (N/S) Citroën DS3 WRC: + 3:00,6 8. Evans/Barritt (GB) Ford Fiesta RS WRC: + 3:11,1 9. Bouffier/Panseri (F) Hyundai i20 WRC: + 3:39,7 10. Prokop/Tomanek (CZ) Ford Fiesta RS WRC: + 4:43,4
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