Hyundai-Pilot Ott Tänak gewann am Donnerstagabend die Harja Super Special Stage der Finnland-Rallye und führt den neunten Rallye-WM-Lauf der Saison an.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Este liegt nach der 2,58 Kilometer langen Auftaktprüfung mit 1,3 Sekunden auf seinen Teamkollegen Thierry Neuville vorne. Die Prüfung führte über Asphalt- und Schotterstraßen durch Parklandschaften rund um das Harju-Stadion nahe der Stadt Jyväskylä, in welcher sich das Servicezentrum befindet.
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In die schnellste Rallye im WM-Kalender startete Tänak mit einem Punkt Vorsprung in der Zwischenwertung. Tänak hat sich das Ziel gesetzt, endlich seine Finnland-Pechsträhne zu beenden. Zwar hat er die Rallye in den Jahren 2018, 2019 und 2022 gewinnen können, hatte aber zuletzt eine Durststrecke wegzustecken. Vor zwei Jahren musste er aufgrund eines Motorschadens aufgeben. Im letzten Jahr fiel er nach einem deftigen Überschlag schon nach der dritten Wertungsprüfung aus. "Es war eigentlich eine saubere WP", kommentierte Tänak seinen gelungen Auftakt. "Mal sehen was kommt. Morgen geht es mit einem harten Tag erst richtig los. Es ist aber immer gut, einen guten Start hinzulegen".
WM-Teilzeitprogrammfahrer Sebastien Ogier führte das Toyota-Quintett an und lag gerade nur zwei Zehntelsekunden hinter Neuville zurück. Vorjahressieger Ogier konnte seinen Teamkollegen Kalle Rovanperä um weitere 0,2 Sekunden distanzieren, der auf Adrien Fourmaux (Hyundai) den selben Vorsprung aufwies.
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Elfyn Evans, derzeit Zweiter in der Meisterschaftswertung, liegt mit zwei Sekunden Rückstand auf dem sechsten Platz. Der Waliser fuhr die gleiche Zeit wie sein Toyota-Kollege Takamoto Katsuta. M-Sport Ford-Pilot Gregoire Munster lag weitere 0,7 Sekunden zurück.
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Sami Pajari (Toyota) und Josh McErlean (Ford) komplettierten die Top 10. Martins Sesks liegt auf Position elf.11. Platz.
Toyota-Pilot Takamoto Katsuta fuhr beim morgendlichen Shake Down, der auf einem 4,12 Kilometer Kurs mit zahlreichen Sprunghügeln abgehalten wurde, die Bestzeit. Am Freitag werden in Finnland neun Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von fast 115 Kilometern ausgefahren.
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