Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Während die in Köln beheimatete Toyota Motorsport Group (TMG) die Premiere des GT86 in R3-Version bei der Rallye Deutschland vorbereitet, sorgt ein Gerücht aus England für Verwirrung. Nach den Erkenntnissen britischer Journalisten entwickle Toyota sogar ein World Rally Car auf Basis des GT86.
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Auslöser der Spekulation ist der Besuch von Toyota-Boss Akio Toyoda bei der Rallye Finnland, seine erste Visite bei einem WM-Lauf. Hinter dem Projekt stecke außerdem Ex-Weltmeister Tommi Mäkinen. „Ganz so ist es nicht“, wiegelte der inzwischen 50-Jährige gegenüber Speedweek.com ab. „Mister Toyoda ist mein Gast. Er wollte nach einigen Einsätzen bei Rundstreckenrennen auch Erfahrungen mit Rallyeautos sammeln.“
Mäkinen erteilte Toyoda zunächst im Subaru Impreza R4 eine Fahrstunde auf Schotter. Anschließend wechselte Toyoda in einen GT86, den Tommi Mäkinen Racing auf Allradantrieb umgebaut hatte – mit Subaru-Komponenten.
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Abgesehen davon, dass der GT86 die nach aktuellem Reglement vorgeschriebenen Maße für ein World Rally Car verfehlt, hat der Prototyp laut Mäkinen nichts mit einem WRC zu tun. „Mister Toyoda interessiert sich sehr für die Rallye-WM. Was dies für die Zukunft bedeutet, liegt ganz alleine in seiner Hand.“
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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