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Margaritis: «Will noch Highlights setzen»

Der amtierende ADAC GT Masters-Champion will bei seinem Heimspiel am Nürburgring angreifen.

ADAC GT Masters

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Der Weg zum Nürburgring ist für ADAC GT Masters-Titelverteidiger Alexandros Margaritis (27, Köln) nur ein Katzensprung. Der ehemalige DTM-Pilot ist in Bonn aufgewachsen und lebt nun in Köln, zum ADAC Masters Weekend auf dem Nürburgring (14. bis 16. September) hat der Deutsch-Grieche nur eine kurze Anreise. Ein Heimspiel steht beim zweiten Nürburgring-Gastspiel des ADAC GT Masters in der Saison 2012 auch dem SCHÖNER WOHNEN Polarweiss Team HEICO bevor, für das Margaritis im Mercedes-Benz SLS AMG zusammen mit Lance David Arnold (26, Duisburg) um Punkte kämpft. Der Flügeltürer-Mercedes wird vom HEICO-Team direkt am Fuße des Nürburgrings für die Einsätze im ADAC GT Masters vorbereitet. Bei seinem Heimspiel in der Eifel hat sich Lokalmatador Margaritis vorgenommen, ein Highlight zu setzen.

Was ist für Sie der besondere Reiz bei einem "Heimspiel"?

"Auf dem Nürburgring kenne ich jeden Grashalm. Man fühlt sich einfach vom ersten Meter an zu Hause und braucht sich nicht orientieren. An einem hektischen Rennwochenende ist das für einen Fahrer ein zusätzlicher Bonus. Ich habe viele tolle Erinnerungen an die Strecke. Auf dem Nürburgring bin ich schon sehr viele Rennen gefahren und habe dort in nahezu allen Serien, in denen ich dort gestartet bin, gute Ergebnisse eingefahren. Da der Nürburgring so nah an meiner Heimat liegt, unterstützen mich dort natürlich immer sehr viele Freunde."

Was erwarten Sie in den beiden ADAC GT Masters-Läufen auf dem Nürburgring?

"An diesem Wochenende fahren wir die lange Grand-Prix-Strecke. Die dürfte uns noch besser liegen als die kurze Variante, auf der wir im Juli beim ersten Start mit dem ADAC GT Masters auf dem Nürburgring schon unser bisher bestes Ergebnis in dieser Saison einfahren konnten. Die flüssige Streckenführung des Nürburgrings sollte der guten Aerodynamik unseres Mercedes-Benz SLS AMG sehr entgegenkommen."

Nach einem schwierigen Saisonstart konnten Sie zuletzt regelmäßig in die Punkte fahren. Was fehlt noch zum Sprung auf das Podium?

"Zu Saisonbeginn mussten wir die neuen Reifen von Yokohama und die Fahrzeugabstimmung verstehen lernen. Wir haben hart gearbeitet und mittlerweile ist unser Rennspeed sehr gut. Allerdings sind wir immer noch nicht da, wo wir hin wollen. Unser Polarweiss-Mercedes kann noch mehr. Besonders im Qualifying müssen wir noch zulegen. Wir haben es bisher noch nicht geschafft, über eine schnelle Qualifyingrunde das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Unser Fokus liegt nun ganz klar darauf, unsere Qualifyingergebnisse zu verbessern. Wenn man im ADAC GT Masters unter den Top-Zwanzig startet, kann man sich unter die ersten Zehn vorkämpfen. Wenn wir es im Qualifying aber unter die Top-Acht schaffen, sehe ich gute Chancen, dass wir auch auf das Podium fahren."

In der Saison 2011 haben Sie vier Laufsiege eingefahren und am Saisonende zusammen mit Dino Lunardi den Titel geholt. Wie geht man als Fahrer damit um, wenn das Jahr der Titelverteidigung dann nicht so läuft wie gewünscht?

"Wir sind sicherlich mit anderen Erwartungen in die Saison 2012 gestartet. Aus dem vergangenen Jahr wussten wir, was der Mercedes-Benz SLS AMG kann und mit Lance David Arnold habe ich einen schnellen Teamkollegen, den ich auch schon lange kenne. Unser Paket ist also sehr gut. Dennoch musste ich nach dem Titelgewinn im vergangenen Jahr meine eigenen Ansprüche in dieser Saison runtersetzen. Wenn man in der Saison 2011 permanent um Podiumsplätze fährt und im darauf folgenden Jahr nur in den Top-Fünfzehn liegt, muss man zum einen hart arbeiten und zum anderen seine Ansprüche anpassen, damit man nicht permanent frustriert ist. Ein gutes Ergebnis in der Fahrerwertung habe ich mittlerweile schon abgehakt, aber wir möchten in dieser Saison noch Highlights setzen. Der Nürburgring ist eine Strecke, auf der so etwas möglich ist. Auf dem Nürburgring war ich schon immer schnell und dies ist eine Strecke, auf der man mit fahrerischem Einsatz und Können noch einen gewissen Unterschied machen kann."

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Quelle: ADAC

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