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ME Motorsport-Pilot Thomas Rackl nach Horrorunfall in NLS unverletzt

Im Sechsstundenrennen der Nürburgring Langstrecken-Serie verunfallte Thomas Rackl im BMW M2 Racing von ME Motorsport schwer. Der talentierte Nachwuchsfahrer überstand den Unfall unverletzt.

Im Artikel erwähnt

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Beim KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen kehrte ME Motorsport in der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie zurück. Der Rennstall aus Schwäbisch Gmünd brachte einen BMW M2 Racing an den Start, der von Linus Hahne, BMW M Racing Academy-Mitglied Thomas Rackl und Markus Eichele gesteuert wurde. Hahne und Rackl sollten bei dem Rennen ihre Permit absolvieren, damit sie zukünftig mit leistungsstärkeren Rennfahrzeugen auf der Nordschleife antreten dürfen.

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Mit einer starken Qualifikationsleistung qualifizierte das Team das Fahrzeug auf dem fünften Startplatz in der BMW M2-Klasse. Und auch die ersten Runden des Rennens verliefen gut für den BMW-Rennstall.

Doch in der fünften Runde wurde das Fahrzeug am Ausgang des Stefan-Bellof-S bei der Zufahrt zum Schwalbenschwanz – einer der schnellsten und gefährlichsten Streckenabschnitte der Nordschleife – in eine ungünstige Kettenreaktion verwickelt. Der PROsport Racing Mercedes-AMG GT3 wurde unverschuldet in einem Überrundungsmanöver von einem Porsche Cayman getroffen und der Pilot verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, ehe er Rackl traf. Der BMW M2 überschlug sich daraufhin mehrfach und wurde stark beschädigt. Glücklicherweise überstand Thomas Rackl und auch der Pilot des Mercedes-AMG GT3 den schweren Unfall unbeschadet. Der Pilot des Porsche Cayman wurde im Nachgang von den Stewards auch bestraft.

«In meinem elf Jahren im Motorsport war ich noch nie in einen so schweren Unfall verwickelt. Ich habe mich mehrfach überschlagen und habe das Auto nur durch das hohe Sicherheitsniveau weitestgehend unverletzt verlassen können. Vielen Dank an die Mitarbeiter im Medical Center die sich so gut um mich gekümmert haben! Vor 20 Jahren wäre dies wohl anders ausgegangen und ich bin froh, dass der Zwischenfall so glimpflich abging. Die Nürburgring-Nordschleife hat noch nicht alles von uns gesehen – wir werden zurückkehren!», so Thomas Rackl nach dem Unfall.

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Teamchef Markus Eichele ergänzt: «Ich bin stolz, dass wir mit einem Hersteller wie BMW intensiv zusammenarbeiten, dem Sicherheit so extrem wichtig ist. Vielen Dank für die Sicherheitsentwicklungen, die in den vergangenen Jahrzehnten in die Fahrzeuge geflossen ist, da dieser Unfall früher sicher nicht so ausgegangen wäre. Leider haben Linus und Thomi aufgrund der fehlenden Runden ihre Permit nicht erreicht, doch dies ist bei einem solchen Unfall nebensächlich. Wir werden auf jeden Fall auf die Nürburgring-Nordschleife zurückkehren, doch dies wird aufgrund von Terminüberschneidungen erst im kommenden Jahr sein.»

Bei dem Unfall wurde das Einsatzfahrzeug aus dem BMW M2 Cup komplett zerstört, trotzdem wird ME Motorsport mit drei Fahrzeugen beim kommenden Rennwochenende des Markenpokals auf dem Nürburgring antreten, da das Team bereits ein Fahrzeug für die Veranstaltung geliehen hat.

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