Dakar 2017: 3-fach-Triumph für KTM, 16. Sieg in Folge
Auf der zwölften und letzten Etappe der Rallye Dakar 2017 passierte nichts Entscheidendes. Red Bull KTM feiert mit Sam Sunderland und Matthias Walkner einen Doppelsieg.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Der zwölfte Renntag der Rallye Dakar 2017 brachte die erwartete Entscheidung: Mit einem deutlichen Vorsprung von 32 min sicherte sich Sam Sunderland als erster Brite überhaupt den Sieg der Motorradwertung.
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Erstaunlich: 2017 ist die erste Zielankunft des 27-Jährigen bei der Rallye Dakar! "Es ist unglaublich, endlich ins Ziel zu kommen – und dann gleich als Sieger", sagte Sunderland erleichtert. "Ich bin so dankbar: Dem Team, den Organisatoren und allen um mich herum. Denn der Sieg ist keine individuelle Leistung von mir, sondern eine Mannschaftsleistung. Ich bin einfach nur glücklich." Für KTM ist es bereits der 16. Erfolg in Serie, und dieser Triumph schmeckte besonders süß: Mit Sunderlands Red Bull KTM-Teamkollege Matthias Walkner sowie Gerard Farres Guell wurde es sogar ein dreifacher Triumph des Hersteller aus Mattighofen. Farres Guell kämpfte noch auf der letzten Etappe um den Platz auf dem Podium und kam zeitgleich mit dem viertplatzierten Yamaha-Piloten Adrien Van Beveren ins Ziel.
Mit 18 sec Rückstand wurde Joan Barreda erneut bester Honda-Pilot, in der Gesamtwertung wurde der Spanier mit 43 min Rückstand Vierter. Angesichts seiner einstündigen Zeitstrafe auf der vierten Etappe (laut Honda wurde das Reglement falsch interpretiert) eine bemerkenswerte Leistung. Gleiches gilt für seinen Teamkollegen Paulo Goncalves, der als Sechster der Gesamtwertung 52 min einbüßte.
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Nachdem Pablo Quintanilla nach einem Sturz auf Etappe 10 die Dakar 2017 vorzeitig beenden musste, wurde sein Teamkollege Pela Renet als Siebter bester Husqvarna-Pilot.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Eine starke Rallye fuhr auch Dakar-Neuling Hero mit Joaquim Rodrigues auf Platz 9 zu Ende, noch vor Juan Pedrero Garcia mit der Sherco auf Rang 13.
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