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Pablo Quintanilla (Husqvarna) schielt auf Dakar-Sieg

Husqvarna-Pilot Pablo Quintanilla liegt bei Halbzeit auf Rang 3 – dem Chilenen werden sogar Chancen auf den Dakar-Sieg 2019 eingeräumt. Andrew Short holte sich bei der fünften Etappe das beste Ergebnis seiner Karriere.

Rallye-Raid-WM

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Pablo Quintanilla hatte nach drei Etappen die Gesamtwertung der Rallye Dakar 2019 überraschend angeführt – am vierten Tag aber mehr als 20 Minuten verloren. Der Freitag lief für den Husqvarna-Piloten wieder besser: Auf Platz 13 büßte er 7:19 min auf den Etappensieger Sam Sunderland ein. Bei Halbzeit liegt er auf Rang 3 der Gesamtwertung – KTM-Berater Heinz Kinigadner erklärte im Interview mit SPEEDWEEK.com, man müsse den Chilenen sogar für den Gesamtsieg ganz oben auf der Rechnung.

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Quintanilla hat 2:52 min Rückstand auf den führenden Honda-Fahrer Ricky Brabec – "eine großartige Ausgangslage", wie er vor dem Ruhetag am Samstag betonte: "Nach fünf Tagen bin ich in einer großartigen Position. Der erste Teil der Etappe hat viel Spaß gemacht. Ich habe nach dem Massenstart die Führung übernommen und entschied dann, etwas weniger Gas zu geben. Ich konzentriere mich auf die Gesamtwertung, ich bin in einer guten Position, um in der zweiten Woche zu attackieren. Am Freitag fühlte ich mich großartig auf meinem Motorrad. Ich konnte eine gute Pace fahren und mein Rennen machen", berichtete er, der den zweiten Teil der Marathonetappe von Moquegua über 776 Kilometer zurück in das Biwakdorf nach Arequipa taktisch anging.

"Die Dakar ist immer lang und man muss sich immer das große Ganze vor Augen halten. Ich bin glücklich mit meiner Performance, weil ich mich in eine großartige Ausgangslage für die sechste Etappe am Sonntag bringen konnte. Ich fühle mich körperlich großartig und ich freue mich auf die zweite Woche. Es ist wichtig, am Sonntag so viel Zeit wie möglich gutzumachen, damit ich meine Pace für den Rest des Rennes kontrollieren kann", fügte er hinzu.

Seinem Husqvarna-Teamkollegen Andrew Short gelang bei der Marathonetappe mit Platz 5 das beste Ergebnis seiner Dakar-Karriere. Im Vorjahr war der Amerikaner nach vielen erfolgreichen Jahren in der Supercross- und Motocross-Szene erstmals bei der berüchtigten Wüstenrallye an den Start gegangen. "Es hat wirklich Spaß gemacht, eigentlich die ganze Zeit mit Pablo zu fahren. Der Massenstart hat enorm viel Spaß gemacht, vor allem für einen Kerl wie mich, der aus dem Motocross kommt. Vom Strand kamen wir zu den großen Dünen: Es war wirklich steil und ging die ganze Zeit auf und ab. Dieser Teil gefiel mir", schwärmte der 36-Jährige.

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"Insgesamt war es für mich und Pablo ein guter Tag und hoffentlich können wir uns weiter verbessern. Wenn ich jemanden wie Pablo habe, dem ich vertrauen kann, ist es für mich auf viel einfacher, schnell zu fahren. Je mehr ich mit den Top-Fahrern unterwegs bin, desto besser kann ich werden. Ich sammle immer mehr Erfahrung und ich hoffe, ich kann mich in der zweiten Woche weiter steigern."

DAKAR MOTO - ERGEBNIS ETAPPE 5

1. Sam Sunderland (KTM) in 4:11:48 Stunden

2. Xavier de Soultrait (F/Yamaha) + 3:23 Minuten

3. Lorenzo Santolino (E/Sherco TVS) + 4:00

4. Adrien Van Beveren (F/Yamaha) + 4:26

5. Andrew Short (USA/Husqvarna) + 04:36

6. Luciano Benavides (RA/KTM) + 04:36

7. Stefan Svitko (SK/KTM) + 5:05

8. Toby Price (AUS/KTM) + 5:45

9. Skyler Howes (USA/Husqvarna) + 6:00

10. Matthias Walkner (A/KTM) + 6:32 Minuten

11. Ricky Brabec (USA/Honda) + 6:46

12. Kevin Benavides (RA/Honda) + 6:46

13. Pablo Quintanilla (RCH/ Husqvarna) + 7:19

14. D. Nosiglia Jager (BOL/Honda) + 9:55

15. Armand Monleon (E/KTM) + 12:41

DAKAR MOTO - GESAMTSTAND NACH ETAPPE 5

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1. Ricky Brabec (USA/Honda) in 16:51:34 Stunden

2. Sam Sunderland (KTM) + 59 Sekunden

3. Pablo Quintanilla (RCH/ Husqvarna) + 2:52 min

4. Toby Price (AUS/KTM) + 3:21 min

5. Adrien Van Beveren (F/Yamaha) + 6:36 min

6. Kevin Benavides (RA/Honda) + 9:01 min

7. Matthias Walkner (A/KTM) + 9:17 min

8. Xavier de Soultrait (F/Yamaha) + 18:37 min

9. Stefan Svitko (SK/KTM) + 26:28 min

10. Andrew Short (USA/Husqvarna) + 27:54 min

11. Lorenzo Santolino (E/Sherco TVS) + 37:00 min

12. Oriol Mena (E/Speedbrain) + 41:30 min

13. Luciano Benavides (RA/KTM) + 48:42 min

14. Jose Cornejo Florimo (RCH/Honda) + 1 h 02 min 44 sec

15. D. Nosiglia Jager (BOL/Honda) + 1 h 16 min 48 sec

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