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Das liebe Geld: BMW wohl ohne DTM-Kundenteam
WRT geht in der kommenden Saison als Audi-Kundenteam an den Start. BMW hingegen findet offenbar kein Team, das mit BMW M4 DTM beliefert wird.
DTM
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Bei Audi und WRT ging es fix. Bereits im Mai 2018 starteten die Gespräche, Nägel mit Köpfen wurden beim DTM-Saisonfinale im Oktober gemacht, als das W Racing Team offiziell als Kundenteam der Ingolstädter bestätigt wurde. Die Belgier bringen zwei Audi RS 5 DTM an den Start.
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Auch BMW wollte insgesamt zwei Boliden zur Verfügung stellen, aufgeteilt auf ein oder zwei Kundenteams. Doch daraus wird offenbar nichts. Wie BMW auf Nachfrage bestätigte, haben die Münchner noch keinen Interessenten gefunden. Komplett zu den Akten legen will BMW die Möglichkeit aber noch nicht, weshalb es auch noch keine endgültige Stellungnahme gibt. "Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das heißt, dass wir weiter offen sind und alles von unserer Seite tun. Schlussendlich liegt es aber nicht in unserer Hand. Wir können nur den Support darstellen", hatte BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt zuletzt bei den Kollegen von Motorsport-Magazin.com erklärt. Klar ist: Die Zeit drängt nicht mehr nur. In nicht einmal drei Monaten ist Saisonstart. WRT und auch Aston Martin haben nach dem Finale in Hockenheim die Vorbereitungen vorangetrieben. WRT hat zum Beispiel im Dezember bereits erstmals an Testfahrten teilgenommen.
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Aston Martin stellt das DTM-Projekt am 20. Februar vor, erste Testfahrten sollen Anfang März folgen. Die Hoffnung ist, bereits Anfang Mai in Hockenheim vier Aston Martin Vantage an den Start bringen zu können. Ursprünglich sollten es zunächst zwei Autos sein, vier Autos mittelfristig. Man befinde sich voll im Zeitplan, bestätigte R-Motorsport-Teamchef Florian Kemelger zuletzt, wollte aber die Anzahl der Autos nicht nennen. Aber die Verantwortlichen verweisen trotz der Expertise des früheren Mercedes-Werksteams HWA immer wieder auf den Faktor Zeit. Soll heißen: Man stampft so etwas nicht mal eben aus dem Boden. Auch als Kundenteam mit Werksunterstützung wird das in so kurzer Zeit schwierig.
Es hake daran, woran es immer hake, so Marquardt. Es scheitert also am Geld. "Das ist ganz stark eine Fahrer-Geschichte und der Markt ist einfach schwierig", so Marquardt, der auf das Modell anspielt, das auch WRT-Teamchef Vincent Vosse bei SPEEDWEEK.com ins Spiel brachte: Fahrer aus Nachwuchsserien, die mit Sponsoren das Projekt mitfinanzieren und den Umstieg in die DTM als Karrierechance begreifen und nutzen wollen.
Vosse, der seine beiden Fahrer noch nicht bestätigt hat: "Es gibt viele junge Fahrer in der Formel 3 oder Formel 2, die vielleicht in eine andere Serie wollen oder wissen, dass sie es nicht in die F1 schaffen. Die ein Jahr investieren wollen, um der nächste Rene Rast oder Mike Rockenfeller zu werden." Oder eben der nächste Marco Wittmann oder Timo Glock. Diese Hoffnung hat man bei BMW offenbar noch. Marquardt: "Wir versuchen so lange wie möglich die Türen offen zu halten, aber es ist halt auch etwas, wo wir überhaupt nicht unterstützen können, weil das ja genau das Modell für die Privatteams ist."
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Es gibt aber offenbar zwischen Audi und BMW einen feinen Unterschied: BMW würde zwei BMW M4 DTM zur Verfügung stellen, viel mehr aber offenbar auch nicht. Aus Ingolstadt kommt zwar neben den beiden RS 5 DTM auch kein Geld, dafür aber eine Unterstützung in Form von Materialien. Was ein Team dann eben auch finanziell entlastet. Die Rede ist von fünf bis sechs Millionen Euro, die so ein Projekt unter dem Strich in etwa verschlingen soll. Da ist für ein Privatteam jeder Euro essentiell. Fakt ist: DTM-Chef Gerhard Berger muss nun auf Aston Martin hoffen, um auf die gleiche Anzahl an Autos zu kommen wie 2018. Bislang stehen mit jeweils sechs Audi und BMW sowie zwei WRT-Audis nur 14 Boliden offiziell fest.
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