MBE von der Queen: Die Reaktion von Susie Wolff

Von Otto Zuber
Formel 1
Vorbild für die jungen Mädchen, die sich für Motorsport interessieren: Susie Wolff

Vorbild für die jungen Mädchen, die sich für Motorsport interessieren: Susie Wolff

Ex-DTM und Formel-1-Testfahrerin Susie Wolff gehört zu jenen 1197 Menschen, die diesmal von Königin Elizabeth II. ausgezeichnet werden. Die Schottin verweist bei ihrer Dankesrede auf ihre Unterstützer.

Die Verdienste von Susie Wolff für Frauen im Motorsport sind der Grund, warum die ehemalige DTM- und Formel-1-Testpilotin in diesem Jahr von der Queen in den Ritterorden «Most Excellent Order of the British Empire» aufgenommen wird.

Der jüngste der britischen Ritterorden wird in fünf Stufen vergeben. Der niedrigste ist der «Member of the British Empire» (MBE), dann folgen der «Officer of the British Empire» (OBE) und der «Commander of the British Empire» (CBE) sowie schliesslich der «Knight Commander» (oder «Dame Commander») und der «Knight Grand Cross» (oder «Dame Grand Cross»).

Wolff darf sich über den MBE-Titel freuen, was einige Formel-1-Fans nicht verstehen, da der sportliche Leistungsausweis der 34-Jährigen aus Oban eher bescheiden ausfiel. Zwei Mal punktete sie in 71 DTM-Einsätzen, die sie zwischen 2006 und 2012 bestritt. In ihrem letzten DTM-Jahr war sie zugleich auch als Williams-Entwicklungsfahrerin im GP-Fahrerlager anzutreffen.

2013 bis 2015 blieb Wolff als Testfahrerin für den Rennstall aus Grove der Königsklasse des Motorsports treu und rückte 2014 im ersten Training zum Grossbritannien-GP als erste Frau seit 22 Jahren im Rahmen einer offiziellen Formel-1-Session aus. Nach drei weiteren Trainingseinsätzen verkündete die Gattin von Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff das Ende ihrer aktiven Karriere.

Doch die Schottin bleibt dem Motorsport treu – und zwar nicht nur als Teilzeit-TV-Expertin. Mit der von ihr ins Leben gerufenen Initiative «Dare to be Different» will sie die Zahl der Frauen in Motorsport-Berufen erhöhen. Und genau dafür gab es den Orden. Über den Twitter-Kanal der Initiative reagiert Wolff denn auch auf die Ehre der Queen.

«Wie schön, das Jahr 2016 so zu beenden«, erklärt die ehemalige Rennfahrerin. «Ich fühle mich sehr geehrt. Wie jede weibliche Teilnehmerin wollte auch ich einfach nur unter gleichen Bedingungen antreten zu können. Meinen Traum konnte ich mir dank der treuen Hilfe meiner Familie und aller, die mich auf meinem Weg unterstützt haben, erfüllen.»

«Diese Auszeichnung anerkennt deren Leistung genauso an wie meine eigene. Nun werde ich mich darauf konzentrieren, die Unterstützung und das Vertrauen der nächsten Generation von jungen Frauen im Motorsport weiterzugeben», betont Wolff.

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