Formel 1: Long Beach erwägt Rückkehr der Königsklasse

Von Otto Zuber
Formel 1
Der Schweizer Clay Regazzoni entschied den Long-Beach-GP von 1976 für sich

Der Schweizer Clay Regazzoni entschied den Long-Beach-GP von 1976 für sich

Der Stadtrat von Long Beach hat eine Studie in Auftrag gegeben, die ein Comeback der Formel 1 prüfen soll. Das lassen sich die Amerikaner etwas kosten: Für das Vorhaben wurden 140.000 Euro bewilligt.

Die Formel 1 gastierte bereits von 1976 bis 1983 in Long Beach und der GP in Kalifornien brachte namhafte Sieger wie Clay Regazzoni (1976), Mario Andretti (1977), Carlos Reutemann (1978), Gilles Villeneuve (1979), Nelson Piquet (1980), Alan Jones (1981) und Niki Lauda (1982) hervor. Der bisher letzte Formel-1-Sieger von Long Beach war John Watson, der das Rennen von 1983 im McLaren MP4/1C für sich entschied.

Das könnte sich in Zukunft ändern, denn es ist gut möglich, dass der GP-Zirkus nach mehr als 30 Jahren wieder nach Long Beach zurückkehren könnte. Den der Stadtrat der Hafenstadt am Pazifik hat eine Studie in Auftrag gegeben, die Prüfen soll, ob ab 2019 wieder die Formel 1 statt der IndyCar-Serie in Long Beach unterwegs sein soll.

Um diese Frage zu klären, wurden die Experten von KPMG Corporate Finance LCC zu Rate gezogen, die nun die Durchführbarkeit beider Rennen ermitteln müssen. Mit den Finanz-Profis haben die Politiker einen einjährigen Vertrag abgeschlossen, der für die Dienstleistung eine Vergütung von umgerechnet 140.000 Euro vorsieht.

Dafür wollen die Stadträte wissen, welche Vorteile die jeweiligen Rennen der Stadt bringen würden, deshalb gibt es für beide Optionen auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung von KPMG.

Die IndyCar-Meisterschaft ist seit 1984 ein Mal jährlich in Long Beach unterwegs. Zu den jüngsten Long-Beach-Siegern gehören auch die früheren GP-Piloten Sébastien Bourdais und Takuma Sato. Der diesjährige IndyCar-Sieg von Long Beach ging vor knapp zwei Wochen an James Hinchcliffe. Im vergangenen Jahr fand überdies auch ein Formel-E-Rennen in der kalifornischen Hafenstadt statt, in dem sich Lucas di Grassi durchgesetzt hat.

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