Kimi Räikkönen (Ferrari) 3.: «Reifen löste sich auf»
Haben die Ferrari-Fahrer ihren Pirelli in England zu viel zugemutet? Sowohl Vettel als auch Räikkönen wurden Opfer von Reifenschäden. Kimi: «Keine Ahnung, der Reifen löste sich einfach auf.»
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Kimi Räikkönen war nach dem britischen Grand Prix sichtlich geknickt: Er musste einen hart erkämpften zweiten Rang preisgeben – weil sich in der 49. von 51 Runden sein linker Vorderreifen auflöste.
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Der Weltmeister von 2007 knurrte: "Ich weiss nicht, was da passiert ist, der Reifen löste sich einfach auf." "Ich habe den Eindruck, wir hatten zuvor das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Das Auto war gut, aber gegen Mercedes eben nicht gut genug. Ich hatte Mühe, mehr aus dem Wagen zu quetschen. Dann ging wie gesagt der Reifen kaputt. Es war keine Explosion, die Lauffläche hat sich vielmehr abgelöst."
"Ich kann nicht behaupten, dass wir vom Glück verfolgt sind, immer wieder passiert etwas, das ein gutes Ergebnis verhindert."
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"Im Rennen fühlte sich der Wagen ungefähr so an wie am Freitag, will heissen: nicht so gut wie am Samstag. Ich versuchte, an Lewis dran zu bleiben, aber das klappte nicht."
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"Ich frage mich noch immer, was mit dem Reifen passiert ist. Ich glaube nicht, dass ich über etwas gefahren bin. Und alles fühlte sich zuvor normal an. Dann ist etwas Ähnliches Sebastian passiert, sehr merkwürdig."
Es war nicht das einzige Problem für Kimi: "Da war ein loses Teil im Fussraum, das sich drei Mal unter meinen Füssen verhakte, ich habe keine Ahnung, was das war." Kimi blickt voraus: "Die Piste von Ungarn sollte besser zu unserem Wagen passen als Silverstone."
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