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Carlos Sainz zu Fall Kvyat: Red Bull härteste Schule

​Carlos Sainz ist im Motorsport mit Daniil Kvyat aufgewachsen. Sainz fährt heute als Red-Bull-Leihgabe Renault, Kvyat gehört nicht mehr zum Red-Bull-Kader. Sainz: «Red Bull ist die härteste Schule.»

Formel 1

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Nach dem Grossen Preis der USA in Austin (Texas) wurde klar: Für Daniil Kvyat ist im Red-Bull-Programm kein Platz mehr. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner in Mexiko: "Das Haus Red Bull hat jahrelang viel in Daniil investiert. Er hatte die Möglichkeit, 2015 und den Anfang der Saison 2016 für Red Bull Racing zu bestreiten. Aber die Formel 1 ist ein gnadenloses Geschäft, und leider hat Dani unserer Ansicht nach nicht genug getan, um seinen Platz dort zu behalten. Wir haben trotzdem weiterhin an ihn geglaubt, und er bekam bei Toro Rosso eine zweite Chance, was in der Formel 1 sehr unüblich ist. Doch nun klopften dort erneut zwei Junioren an, in die Red Bull viel investiert hat."

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Diese beiden Junioren sind der Neuseeländer Brendon Hartley und der Franzose Pierre Gasly, die mit grosser Wahrscheinlichkeit 2018 für Toro Rosso fahren. Die Rolle der Scuderia hat sich nicht geändert, wie Teamchef Franz Tost mehrfach betonte: "Unsere Aufgabe besteht darin, vielversprechende, junge Fahrer in der Formel 1 auszubilden und für eine mögliche Rolle bei Red Bull Racing vorzubereiten."

Mit Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Max Verstappen hat das wunderbar geklappt, und Carlos Sainz ist ein Versprechen für die Zukunft, sollten sich Ende 2018 die Wege von Red Bull Racing und Ricciardo trennen.

Der Madrilene Sainz sagt im Fahrerlager des Autódromo Hermanos Rodríguez über Daniil Kvyat: "Natürlich lässt mich diese Trennung nicht kalt. Wir sind seit der Zeit im Kartsport zusammen gross geworden und haben es schliesslich in die Formel 1 geschafft. Wir kamen zur gleichen Zeit ins Red-Bull-Programm, das war 2009. Ich würde ihm wünschen, dass es für ihn auch ohne Red Bull eine Zukunft in der Formel 1 gibt."

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Sainz weiter: "Red Bull ist ohne Zweifel die härteste Schule. Es ist eine Schule, welche dir alle Türen öffnen kann, aber das kann auch ganz schnell vorbei sein. Aber vielleicht hätte auch ich ohne Red Bull nie die Möglichkeit erhalten, bis in die Formel 1 vorzudringen."

"Ja, Red Bull ist hart, aber sie haben gute Gründe dafür. Wenn du dich in der Formel 1 durchsetzen willst, dann brauchst du eine gewisse Härte. Ohne diesen Druck, ständig Bestleistung zu zeigen, hätte ich vielleicht nie den Titel in der Formel Renault 3.5 von 2014 geholt, was letztlich den Weg in die Formel 1 ebnete. Der Druck ist enorm, aber das treibt dich auch zu neuen Leistungen an. Und mit solchen Leistungen kommt mehr Selbstvertrauen, und du wirst ein noch besserer Fahrer."

"Red Bull hat da einen ganz eigenen Ansatz, aber im Grunde ist es wie überall: Das Ergebnis zählt. Und nur darum geht es letztlich in der Formel 1, nicht wahr?"

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