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Kimi Räikkönen (Ferrari): Mund halten für Vertrag

​Von «Iceman» kann keine Rede sein, wenn Kimi Räikkönen am Boxenfunk zetert. Der Finne wurde in Australien von der Ferrari-Taktik nicht begünstigt, wie so oft. Der Finne muss den Mund halten.

Formel 1

Im Artikel erwähnt


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Die Miene von Kimi Räikkönen sprach Fortsetzungsromane. Rang 3 in Melbourne hinter Sebastian Vettel und Lewis Hamilton, dabei war Kimi nicht nur besser im Abschlusstraining als sein deutscher Stallgefährte, Räikkönen lag auch im Grand Prix vor Vettel. Bis Ferrari ihn zu einem sehr frühen Boxenstopp hereinholte.

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Was dann passierte, war vergleichbar mit den Vorkommnissen in Monaco und Ungarn 2017: Räikkönen konnte aus einer guten Position zu wenig machen und bleibt daher seit Australien 2013 (im Lotus-Renault) sieglos.

Ferrari holte Kimi Räikönen zu einem frühen Stopp herein, schon zum Ende der 18. Runde. Mercedes reagierte, Hamilton kam eine Runde später zum Reifenwechsel. Vettel aber fuhr wesentlich länger, profitierte dann von der virtuellen Safety Car-Phase und kam prompt nach dem eigenen Stopp in der 25. Runde als Leader wieder auf die Bahn zurück.

Der Wortwechsel zwischen Kimi und seinem Renningenieur Carlo Santi zeigt, dass Kimi im Dunkeln gelassen worden war, dass Vettel erheblich länger fahren würde. Die Safety Car-Phase war dann pures Glück, wodurch Seb beim Stopp weniger Zeit einbüsste als zuvor Kimi und Lewis.

Santi: "Wir brauchen ein wenig mehr Tempo, Kimi. Seb fährt 28.5, du fährst 28.7."

Kimi: "Hat er noch nicht angehalten?"

Santi: "Nein, noch nicht."

Kimi: "Mist, das sagst du mir jetzt? Zuerst sagst du, wir seien nicht in Eile. Versaut mir das hier nicht."

Santi: "Alles ist gut, Kimi, 28.5 ist das Ziel, 28.5."

Aber gar nichts war gut, wie die Miene von Räikkönen auf dem Podest zeigte.

Schwer zu sagen, auf welcher Position Vettel wieder auf die Bahn gekommen wäre ohne die virtuelle Safety-Car-Phase. Vermutlich hinter Hamilton, aber vor Kimi. Also wie von Ferrari gewünscht, um Vettel gegen Hamilton auf WM-Kurs zu halten. Vielleicht erklärt auch das die eisige Reaktion von Kimi auf dem Siegerpodest, ganz besonders gegenüber dem dritten Ferrari-Mann dort oben – dem Chefstrategen Inaki Rueda aus Spanien.

Mehr als Ärger am Boxenfunk ist von Kimi Räikkönen nicht zu erwarten. Offene Rebellion wird es keine geben. Der Weltmeister von 2007 weiss genau: Ein anderer Rennstall wird ihm für 2019 keinen Vertrag geben. Kimi wird also den Mund halten müssen.

Räikkönen ist zu einem beträchtlichen Teil von Vettels Gnaden weiter bei Ferrari – und weil die Kimi-Nachfolge ins Stocken geriet. Der junge Jules Bianchi verstarb, bevor er für Ferrari Grands Prix fahren konnte. Dahinter entstand ein Talent-Vakuum, Spitzenpiloten waren keine zu haben oder passten nicht zu Vettel. Nächster potenzieller Räikkönen-Erbe ist Charles Leclerc. Schwer zu sagen, wie sich der Monegasse 2018 bei Sauber entwickelt.

Ferrari hat hier ein Luxusproblem: Einerseits wird von Kimi erwartet, dass er regelmässig Spitzenergebnisse einfährt, um Ferrari den Gewinn der Markenwertung zu ermöglichen. Gibt Räikkönen aber mehr Gas, wird er auch künftig Vettel im Weg stehen.

Wir würden Ferrari selbstverständlich keine Taktik unterstellen, welche Vettel offen begünstigt.

Schliesslich ist der Ferrari ja auch nicht rot.

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