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Otmar Szafnauer: «Renault muss sich in Acht nehmen»
Racing Point-Teamchef Otmar Szafnauer bleibt trotz der bisherigen Schwierigkeiten in diesem Jahr zuversichtlich. Er ist sich sicher, dass sich sein Team wieder bis an die Spitze des Mittelfelds zurückkämpfen wird.
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Nachdem das ehemalige Force India-TEam in den Jahren 2016 und 2017 mit wenig Geld bis an die Spitze des Mittelfelds hatte vorstossen können, sorgten die finanziellen Querelen und die Team-Übernahme im vergangenen Jahr für einen Rückschritt bei der Performance, was sich auch in diesem Jahr noch bemerkbar macht.
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Der Rennstall aus Silverstone, der mittlerweile unter neuer Führung und dem neuen Namen Racing Point antritt, belegt nach den ersten zwölf Saisonläufen nur den achten Zwischenrang in der Team-Wertung. Der Rückstand auf das viertplatzierte McLaren-Team beträgt bereits 51 Zähler und damit 20 Punkte mehr, als die Truppe von Teamchef Otmar Szafnauer bisher holen konnte. Trotzdem bleibt das Teamoberhaupt von Racing Point zuversichtlich, was die Erfolgsaussichten in diesem Jahr angeht. Gegenüber Reuters erklärte er selbstbewusst: "Wir werden es schaffen, wieder Best of the Rest zu werden. Wir haben die gleichen Leute und Arbeitsabläufe, zudem haben wir bessere Mittel und mehr Geld zur Verfügung, also ist es nur eine Frage der Zeit," Der 54-Jährige ist sich sicher: "In der zweiten Saisonhälfte sollten wir sehr viel näher dran sein, Renault muss sich in Acht nehmen. Wir haben im letzten Jahr einen harten Rückschlag durch die Schwierigkeiten, die wir hatten, erlebt. Wir mussten bereits im Mai und Juni 2018 einige Entscheidungen für diese Saison treffen, und damals hatten wir kein Geld." "Das hat die Entwicklung des diesjährigen Renners natürlich beeinflusst, und in welchem Ausmass, wurde erst in diesem Jahr klar. Wir versuchen nun, einige Dinge umzusetzen, für die wir nun das Geld haben. Wir können die Performance nun hochschrauben und genau das machen wir jetzt. Es ist immer noch möglich, wieder auf den vierten Platz vorzustossen, aber es ist schwierig", betont Szafnauer.
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"Das liegt nicht nur am grossen Abstand, sondern auch am hart umkämpften Mittelfeld, in der die Leistungsdichte sehr hoch ist und wenige Zehntel viel ausmachen können. Wenn die Top-Teams nicht patzen, sind die ersten sechs Plätze vergeben, man kämpft also nur noch um eine Handvoll Punkte und in diesem Mittelfeld sind einige Teilnehmer in der Lage, diese zu holen", weiss der Teamchef.
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