Toto Wolff (Mercedes): Herausforderung Monaco in diesem Jahr noch größer
Mercedes geht als dominanter WM-Leader ins Grand-Prix-Wochenende in Monaco. Warum die neue Generation Autos ab 2026 die Herausforderung Monaco noch größer machen könnte als ohnehin schon.
Die Silberpfeile von Mercedes reisen mit jeder Menge Vorsprung im WM-Klassement nach Monaco. Doch Formel-1-Fans wissen: Das Rennwochenende im Fürstentum ist anders als alle anderen.
Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagt vor dem Rennen in Monte Carlo über die enge Piste im Fürstentum, das die Wahlheimat vieler Fahrer und auch von Wolff ist: «Das Rennen in Monaco zählt nach wie vor zu den prestigeträchtigsten im Rennkalender. Das Rennwochenende steckt voller Geschichte und Tradition. Doch all das ändert nichts an unserer Aufgabe. Wir müssen uns von Training zu Training steigern, um im entscheidenden Moment unsere beste Leistung zu zeigen.»
Neue Generation Autos macht Herausforderung noch größer
Der Wiener: «Das Qualifying in Monaco ist immer spannend. Mit dieser neuen Generation kleinerer und wendigerer Autos dürfte die Herausforderung noch größer sein.» Zu Beginn der Saison 2026 trat ja bekanntermaßen ein neues Reglement für die Motoren, aber auch fürs Chassis in Kraft. Dennoch bedeutet der enge Kurs in Monaco auch weiterhin: Überholen ist schwierig, entsprechend wichtig ist die Startposition, also das Qualifying-Ergebnis vom Samstag. Wolff: «Um am Sonntag eine Chance auf den Sieg zu haben, muss man am Samstag gut abschneiden. Es wird ein beeindruckendes Spektakel, auf das wir uns sehr freuen.»
Wolff warnt: Monaco ist anders
Mercedes führt beide Weltmeisterschaften an, Kimi Antonelli liegt locker vor seinem Teamkollegen George Russell. Die Silberpfeile dominieren den Saisonauftakt und entsprechend die Konstrukteurswertung. Wolff: «Wir gehen jedoch unvoreingenommen in das Wochenende. Monaco ist eine Rennstrecke, die ganz anders ist als alle anderen im Rennkalender. Ein Auto, das anderswo konkurrenzfähig war, muss hier nicht unbedingt stark sein. Die Abstände sind gering, die Konsequenzen groß und frühere Leistungen lassen sich nicht immer übertragen. Wenn wir unsere aktuelle Form fortsetzen wollen, müssen wir uns durchweg in Bestform präsentieren.»
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