Austin: Wer nicht plant, dem bleibt nur Beten
Am Freitag sind die Organisatoren des USA-GP in Austin mit einem blauen Auge davongekommen. Das kann sich am Samstag schnell ändern.
Die Organisatoren des Austin-GP haben den ersten Trainingstag am "Circuit of the Americas" (COTA) mit einem blauen Auge überstanden: das ganz grosse Verkehrs-Chaos ist zwar ausgeblieben, aber die erste Nagelprobe kommt sowieso erst heute Samstag – Qualifying.
Am Freitag hatte nur jene Probleme, die am Morgen gerne etwas länger liegenbleiben: Wer nicht um sieben Uhr früh auf der Anlage war, brauchte mit steigender Sonne zunehmend die drei amerikanischen P (Planning, Patience, Praying – Planung, Geduld, Beten). Das erste Training begann schon um neun.
Das Grundproblem bei COTA kann an diesem Wochenende nicht gelöst werden: die zu kleinen Zufahrtsstrassen. Entsprechende Ausbau-Genehmigungen werden erst im Dezember folgen.
Nächste Probleme: Eine tief stehende Sonne, was die Sicht erschwert, viel zu spärlich aufgestellte Hinweis-Schilder (das gilt auch für die Rennanlage) sowie Polizisten und freiwillige Helfer, die alle guten Willens, aber oft auch schlechten Informationsstands sind.
Den Texanern ist das schwerlich anzukreiden: denn dies trifft auch auf Grands Prix zu, die seit Jahrzehnten ausgetragen werden...
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