Sportmoderatorin Monica Lierhaus lag nach einer Operation vier Monate im Koma. Sie musste sich ganz langsam ins Leben zurückkämpfen und weiß, was Michael Schumacher und seine Familie durchmachen.
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Bei der Fußball-WM in Brasilien wird Monica Lierhaus wieder als Reporterin vor Ort sein und für den Bezahlsender Sky berichten. Lange sah es aber nicht aus, als ob die 43-Jährige ihren Job jemals wieder würde ausüben können. Im Januar 2009 wurde bei Lierhaus ein Aneurysma im Gehirn entfernt, das bei einer Routineuntersuchung entdeckt worden war. Bei der OP kam es jedoch zu Komplikationen und die Moderatorin lag anschließend vier Monate im Koma. Danach musste sie alles neu erlernen.
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Noch heute, fünf Jahre später, ist ihr Gang etwas unsicher und auch ihre Sprache noch nicht ganz so fest wir früher. Um soweit zu kommen hat sie seit Jahren jeden Tag hart gearbeitet und jetzt ihr Ziel erreicht: Wieder als Sportreporterin vor der Kamera zu stehen und von einer Fußball-WM zu berichten. Sie weiß, was Michael Schumacher vor sich hat, wenn er aus dem Koma erwacht und, was seine Familie seit mehr als sechs Wochen durchmacht. "Das finde ich ganz furchtbar. Ich denke seit seinem Unfall sehr oft an ihn und seine Familie. Und an die schwere Zeit, die die Familie durchmachen muss", sagt Lierhaus im Interview mit der Zeitung "Die Welt". "Seine Frau und seine Kinder brauchen jetzt viel Stärke. Die wünsche ich ihnen von ganzem Herzen."
Allerdings könne man ihren Fall und den von Michael Schumacher nur begrenzt vergleichen, meint sie. "Ich konnte sofort medizinisch versorgt werden. Michael Schumacher musste ja erst ins Krankenhaus transportiert werden. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass er vom Schicksal die Chance bekommt, sich zurückzukämpfen."
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Wie hart und langwierig der Kampf zurück ins Leben sein kann, zeigt Monica Lierhaus. Sie verbringt auch nach fünf Jahren immer noch sehr viel Zeit damit, das zu üben, was früher selbstverständlich war: Laufen und Sprechen. "Ich trainiere jeden Tag, unter anderem mache ich zweimal die Woche Logopädie, also Sprachtraining, und dreimal die Woche Physiotherapie. Außerdem Osteopathie und Hippotherapie", erklärt sie. Besonders das Training mit den Pferden täte ihr sehr gut. "Ich reite zweimal die Woche. Das tut mir unglaublich gut. Auf dem Rücken eines Pferdes sind die Schmerzen komplett weg."
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