McLaren 2017: Alonso, Vandoorne? Ron Dennis-Dementi

Von Mathias Brunner
Formel 1
Stoffel Vandoorne und Ron Dennis

Stoffel Vandoorne und Ron Dennis

​Im Fahrerlager von Belgien kursierte, dass Jenson Button seitens McLaren-Honda mitgeteilt wurde, dass er für 2017 nicht mehr erwünscht sei. «Stimmt nicht», sagt McLaren-Mitbesitzer Ron Dennis.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff stiftete am Belgien-GP-Wochenende ein wenig Unruhe. Der Wiener erzählte: «Ich hatte eine Runde mit belgischen Journalisten, und natürlich kam die Frage nach Stoffel Vandoorne. Ich gab zur Antwort: „Ich finde den jungen Belgier grandios, und wenn McLaren so töricht ist, ihm für 2017 kein Auto zu geben, dann werde ich ihm eines besorgen.“ Einer der belgischen Berichterstatter meinte dann, ob er darauf meine Hand haben könne, und ich gab sie ihm. Ich finde es wirklich eindrucksvoll, wie Stoffel Vandoorne sich hochgearbeitet hat, und wenn so ein Talent in der Formel 1 keinen Platz findet, dann machen wir im GP-Sport grundsätzlich etwas falsch. Aber ich habe mit meinen Aussagen wohl etwas Wirbel verursacht.»

Zähneknirschen gab es aus dem McLaren-Lager, dabei war es Stoffel Vandoorne selber, der festgehalten hatte: «Mein Vertrag mit McLaren läuft Ende 2016 aus. Ich fühle mich in meiner Position wohl. Wenn mir McLaren für 2017 kein Cockpit garantieren kann, dann gehe ich eben woanders hin.»

Auf die Frage, ob er dabei von Renault spreche, meinte der Belgier: «Ja oder auch ein anderes Team. Es gibt noch jede Menge freier Plätze. Aber mehr darf ich nicht sagen. Ich kann nur bestätigen – im kommenden Jahr fahre ich Formel 1. Und ich hoffe von ganzem Herzen, es handelt sich dabei um einen McLaren.»

Das wird mit grosser Wahrscheinlichkeit passieren, selbst wenn McLaren-Mitbesitzer Ron Dennis dementiert, dass die Entscheidung bereits gefallen sei. Im Fahrerlager von Belgien kursierte, dass Jenson Button seitens McLaren-Honda mitgeteilt wurde, dass er keinen neuen Vertrag mehr erhalten werde. Doch Ron Dennis sagt im Interview mit der Sky: «Wir haben immer erklärt, dass das Monza-Wochenende der Zeitpunkt ist, an dem wir intern über die Fahrer zu sprechen beginnen. Eine Entscheidung des Verwaltungsrats wird dann Ende September fallen. Das war immer der Plan, und davon rücken wir auch nicht ab.»

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