Im zweiten Jahr mit der Yamaha R1M läuft es für den Hersteller wie geschmiert. Auch in der Superstock 600 wird das Soll erfüllt. Oben drauf kommt noch der Gewinn der Markenmeisterschaften.
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Um alle Titel von Hersteller Yamaha aufzuzählen braucht man eine Weile. Marvin Fritz holte den Titel in der IDM Superbike. Danny de Boer ist Meister der IDM Superstock 1000, sein niederländischer Landsmann Bryan Schouten holte den Titel in der IDM Superstock 600. Schaut man auf die drei Markenmeisterschaften findet man auch da drei Mal den Namen Yamaha.
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Noch ein wenig zäh lief es im direkt an Yamaha angeschlossenen Team MGM, die in diesem Jahr von Pirelli auf Dunlop umgestiegen waren und mit ein paar Startschwierigkeiten zu kämpfen hatten. Die lange Verletzungspause von Titelkandidat Max Neukirchner machte die ganze Sache auch nicht einfacher. Am Ende brachte es aber für GP-Rückkehrer Florian Alt den Vizetitel in der IDM Superbike. Yamaha Country-Manager Jörg Breitenfeld ist bei nahezu jedem IDM-Lauf nach Möglichkeit selber vor Ort und ist auch bei der Zukunftsplanung der IDM 2017 als stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Motorrad im IVM in der ersten Startreihe.
SPEEDWEEK.com: Marvin Fritz hat mit seinem Privatteam den Titel abgeräumt. Habt ihr euch seine Dienste schon für 2017 gesichert?
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J.Breitenfeld: Marvin hatte eine tolle Saison. Materialtechnisch und mental ist er in Topform und das sieht man. Marvin ist sehr lange mit dem Hause Yamaha verbunden. Natürlich möchten wir ihn als Marke auch weiterhin begleiten.
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Wie werden die IDM-Erfolge vermarktet?
Rennsporterfolge auf nationaler Ebene zu vermarkten ist sehr schwierig. Die breite Masse der deutschen Motorradfahrer ist sicherlich rennsportinteressiert. Wenn man aber an einem deutschen Motorradtreffpunkt die Frage stellt, wer internationaler deutscher Meister in z.B. der Superstock 600 Klasse ist, wird man leider vermutlich wenig richtige Antworten erhalten. Da ist die Begeisterung in anderen Ländern schon größer. Wir selber nutzen unsere nationalen Rennsporterfolge hauptsächlich dazu, allen interessierten deutschen Kunden zu zeigen, dass man mit den Serienmotorrädern unserer R-Serie professionell und schnell unterwegs sein kann. Immer natürlich in der Hoffnung, dass der Kunde sich für ein Motorrad unseres Hauses entscheidet. Wir liefern die Grundlagen und Argumente. Yamaha und Dunlop war eher ein schwerer Start in eine gemeinsame Zukunft. Wie riskant war es im Vorfeld, sich für den Markenwechsel zu entscheiden?
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Unsere Entscheidung für Dunlop zu Anfang der Saison 2016 beruhte auf der langen Zusammenarbeit unserer Häuser. Wir hatten einen gemeinsamen Plan und haben diesen umgesetzt. Wenn man sich die Ergebnisse in der zweiten Saisonhälfte anschaut, muss man sagen, wir haben unseren Plan umgesetzt.
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