IDM am Lausitzring: Die Jahre 2000 bis 2002

Von Esther Babel
IDM

Seit 17 Jahren ist die IDM immer wieder am Lausitzring zu Gast gewesen. Das höchste deutsche Motorradsportprädikat war das erste Motorradrennen, das 2000 auf der Strecke ausgetragen wurde.

Über 20 Mal war die IDM in den letzten Jahren auf dem Lausitzring unterwegs. Los ging es zur Eröffnung im Jahr 2000.

2000

Am 20.8. wird der Lausitzring mit großem Tamtam eröffnet. Damals noch unter dem Namen Eurospeedway Lausitz. Wenige Tage später findet mit der IDM das erste Motorradrennen überhaupt statt. Eintritt damals: 45 D-Mark für das ganze Wochenende, plus 15 DM für den Eintritt ins Fahrerlager. Der erste Sieg Sieger heißt Imre Toth, ist 14 Jahre alt und kommt aus Ungarn. Heute ist Toth 31, fuhr bis 2016 in der Superbike-WM und managt inzwischen sein eigenes Team in der Supersport-300-WM. Die Pole-Position holt Jarno Müller, der Ende des Jahres auch den Titel holen sollte.

Dramatisch ging es beim Eröffnungsrennen in der IDM Supersport 600 zu. Während Maik Stief von der Pole-Postion ins Rennen ging und Stefan Nebel, der heutige MotoGP-Kommentator bei Eurosport, seinen ersten Sieg in der 600er-Klasse einfuhr, ging es dahinter um nichts Geringeres als den Titel. Michael Schulten gegen Herbert Kaufmann. Entschieden wurde das Duell in der letzten Runde. In der Schikane vor Start-Ziel touchiert Schulten im Eifer des Gefechts Kaufmann. Schulten geht zu Boden, Kaufmann rettet sich mit einem wilden Ritt durchs Kiesbett wieder zurück auf die Strecke. Und wird Deutscher Meister.

2001

Die IDM startet mit dem Rennen auf dem Lausitzring in die Saison. Achtelliter-Weltmeister Dirk Raudies taucht mit einem eigenen Nachwuchsteam auf. Bei Regen und 10 Grad geht am 8.Mai der IDM-Auftakt über die Bühne. Es haben sich in der IDM 162 Solo-Fahrer und 27 Gespanne angemeldet. Die IDM Seitenwagen, der Suzuki-Cup und der Yamaha-Cup werden abgesagt. Die Strecke steht unter Wasser. Im Rennen der IDM 125 startet der Schleizer Thomas Walther aus der Boxengasse und wird Zweiter hinter Robin Harms. In der Superstock-Klasse gewinnt der Südtiroler Markus Wegscheider, gespielt wird allerdings die deutsche Hymne.

Am Ende der Saison gehen die Meistertitel an Claudius Klein (125), Matthias Neukirchen (250), Michael Schulten (SSP), Claus Ehrenberger (Superstock) und Jörg Steinhausen/Axel Kölsch (Seitenwagen).

2002

Nach dem Titelgewinn in der Supersport-WM 2000 als Teamchef von Jörg Teuchert sucht Udo Mark eine neue Herausforderung und wird der erste IDM-Serienmanager. Vor der Saison werden 180.000 Flyer und 20.000 Poster über den IDM-Sponsorpool unter die Leute gebracht. Auf dem Lausitzring fährt Max Neukirchner nach seinem Umstieg in die IDM 250 mit Platz 2 sofort auf’s Podest. 15 Jahre später und um zwei WM-Siege reicher, erklärt der Sachse an gleicher Stelle seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport.

Michael Schulten wagt zu seinem 20-jährigen Rennsport-Jubiläum den Doppelstart und ist in der IDM Supersport und der IDM Superstock unterwegs. Er gewinnt beide Rennen. Der heutige MotoGP-Kommentator Stefan Nebel wird in der Superstock Klasse Zweiter. Am Ende der Saison liegt Nebel mit fünf Punkten mehr in der Tabelle vor Schulten.

Erstmals im Yamaha Cup am Start: Der Türke Kenan Sofuoglu.

Am 28.12.2017 geht es weiter bei SPEEDWEEK.com mit den Jahren 2003 bis 2006.

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