IDM Oschersleben: SBK-Konter - Sieg für Mikhalchik

Von Esther Babel
IDM Superbike
Zwei Runden vor Schluss übernimmt Ilya Mikhalchik das Kommando und landet zwei Zehntel vor Bastien Mackels als Sieger im Ziel. Dominic Schmitter beschert der neuen Suzuki den ersten Podestplatz in der IDM.

Bei strahlendem Sonnenschein brausten die Piloten der IDM Superbike zur besten Sonntags-Kaffee-Zeit los zu ihrem zweiten Rennen. Im Vorjahr hatte noch Markus Reiterberger einen Doppelsieg gefeiert. Potentieller Nachfolger könnte BMW-Pilot Bastien Mackels werden, der den ersten Lauf in Oschersleben knapp vor Ilya Mikhalchik gewinnen konnte. Alle Piloten kamen nach dem Start wohlbehalten ums erste Eck.

Trotz gutem Start von Mackels übernahm der Ukrainer die Führung. Gefolgt von Toni Finsterbusch. Der Suzuki-Pilot, nach Jahren in der hart umkämpften Superstock-1000-EM mit allen Wassern gewaschen, hatte sich bis auf den zweiten Platz nach vorne geschoben. Doch lange schaute sich das Mackels als Dritter nicht an und schob sich bereits in Runde 2 auf den zweiten Rang nach vorne.

Mit an der Spitze unterwegs auch wieder Honda-Pilot Jan Halbich. Die Verfolger wurden vom ehemaligen WM-Piloten Dominic Schmitter angeführt, der noch BMW-Mann Julian Puffe im Schlepptau hatte. Die beiden hatten dann erst mal Luft nach hinten. Erst drei Sekunden später war Janusch Prokop unterwegs. Erneut eng ging es an der Spitze her. Nach vier Umläufen lag Mikhalchik in Front, 0,220 Sekunden vor Mackels, 0,8 Sekunder dahinter das Duo Finsterbusch/Halbich. Sturz hiess es dann für Prokop, der schon im ersten Rennen nach dem Rempler eines Kollegen nicht im Ziel angekommen war. Die Box steuerte auch Yamaha-Mann Danny de Boer an.

Besser lief es bei Kawasaki-Frau Lucy Glöckner. Im ersten Rennen wurde sie von hinten gerammt, ein Plastikteil verfing sich im Motorrad. Sie musste an die Box und kehrte mit einer Runde Rückstand ins Feld zurück. Im zweiten Lauf zeigte sie auf Platz 9 ihr wahres Potential. An der Spitze kristallisierte sich nach sieben Runden ein Trio heraus: Mikhalchik, Mackels, Finsterbusch. Jan Halbich hatte da bereits eine Sekunde Rückstand.

In Runde 8 dann die Attacke von Mackels, die Rückeroberung des ersten Platz inklusive. Halbich bekam unterdessen Besuch vom Schweizer Schmitter, eine Sekunde dahinter Julian Puffe. Mackels und Mikhalchik machten langsam aber sicher ernst und hauten die 1.26er Zeiten in Serie raus. Ein klein wenig zu flott für Finsterbusch, der zunehmende unter Druck von Halbich und Schmitter geriet. Schmitter witterte dann als Erster die Podestchance und quetschte sich in Runde 10 von 18 an Halbich vorbei und war damit 0,4 Sekunden hinter Finsterbusch. Und schon eine Runde später hatten die beiden Suzuki-Fahrer die Plätze gewechselt, mit Halbich weiterhin in Schlagdistanz. Auch Puffe hatte sich berappelt und tauchte am Hinterrad von Halbich auf. Der Fight um Platz 3 war somit eröffnet.

Noch vier zu fahrende Runden: Mikhalchik übernimmt Platz 1, Mackels knapp dahinter. Der Kampf um Platz 3 findet fünf Sekunden hinter dem Führungs-Duo statt, zwischen Schmitter, Finsterbusch, Halbich und Puffe. Letzte Runde: Mikhalchik führt vor Mackels, Vorsprung 0,274 Sekunden. 7,7 Sekunden dahinter, Schmitter, Puffe, Finsterbusch, Halbich.

Ende der Gegengerade setzte Mackels seinen letzzten Angriff über die Bremse, doch vorbei ging es es nicht. Mikhalchik verteidigte seinen Platz bis ins Ziel und feierte seinen ersten Sieg. Platz 3 ging an Dominic Schmitter, der sich gegen die Angriffe von Puffe erfolgreich zur Wehr setzte.

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