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Finsterbusch: Mit Lebensmittelvergiftung in Top-Ten

Der IDM Superbike-Pilot vom Team Suzuki Mayer war beim IDM-Ausflug nach Most unter verschärften Bedingungen unterwegs. Feste Nahrung ging erst wieder von Samstag auf Sonntag. Er biss sich tapfer durch die Rennen.

IDM Superbike

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Toni Finsterbusch reiste von Leipzig nach Most. "Das geht flott", so sein Reisebericht. "Über Chemnitz ins Erzgebirge und dann ist die Rennstrecke ja gleich da. Zu einem Renntraining war ich glaub mal hier. Aber weder zu einem Test mit dem Superbike oder gar einem Rennen. Das letzte Rennen bin ich hier im Jahr 2007 gefahren. Damals noch im ADAC Junior Cup."

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Gerne hätte Finsterbusch wie zahlreiche IDM-Kollegen vor der IDM-Veranstaltung in Most noch die eine oder andere Proberunde gedreht, doch er stellte sich auch so der Herausforderung. "Ich weiß jetzt nicht so richtig, was auf mich zukommt", meinte er im Vorfeld. "Aber ich mach mir da nicht so den Kopf. Wir wollen einfach mal wieder die schwarz-weiß karierte Flagge sehen."

Der Trainingstag am Samstag war mehr ein Lotterie als eine gute Möglichkeit, an der Abstimmung der Suzuki zu arbeiten. Dunkle Wolken trieben ihr Unwesen über der Strecke und man tat gut daran, schon am Vormittag eine halbwegs vernünftige Zeit aufzubieten, denn ein Blick auf die Wetterkarten verhieß nichts Gutes. Im ersten Training begann es während des Trainings zu regnen, im zweiten schüttete es von Anfang an. "Da wir ja nicht vorher testen konnten, hatten wir ein wenig aufzuholen", erklärte Teamchef Thomas Mayer. "Da hat uns die zweite Trainings-Session schon gefehlt." Startplatz 8 sprang für Finsterbusch heraus.

Der Rennsonntag stand dann unter einem besseren Stern und die Sonne zeigte sich wieder. Toni Finsterbusch zeigte in beiden Rennen wieder je einen seiner schon berühmten Blitzstarts, wodurch er gleich die eine oder andere Position wettmachen konnte. Mit zwei siebten Plätzen konnte der Sachse dann zwei solide Ergebnisse verbuchen. Erst im Nachhinein verriet er, dass er fast hätte daheim bleiben müssen.

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"Toni hatte sich wohl eine Lebensmittelvergiftung in der Woche vor dem Most-Rennen eingefangen", berichtet sein Teamchef. "Wir wussten gar nicht, ob er würde fahren können. Durch das verregnete Training konnte er immerhin die Kräfte ein wenig schonen. Erst von Samstag auf Sonntag ging es ihm merklich besser."

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