3C-Ducati bringt Lorenzo Lanzi in die IDM Superbike

Von Esther Babel
IDM Superbike
Lorenzo Lanzi packt seine Koffer für Schleiz

Lorenzo Lanzi packt seine Koffer für Schleiz

Der Italiener Lorenzo Lanzi bringt jahrelange Erfahrung aus der Superbike-Weltmeisterschaft in die IDM. Seinen neuen Job im 3C-Team lernt er am kommenden Wochenende in Schleiz kennen.

Mit Lorenzo Lanzi schickt das 3C-Racing Team eine weitere Sieghoffnung in der IDM Superbike an den Start. Der 32-jährige Italiener verstärkt auf der Ducati 1199 Panigale R die bisherige Fahrerpaarung mit Javier Forés (Spanien), der die Meisterschaft zurzeit anführt und Max Neukirchner (Deutschland), der knapp dahinter auf Platz 2 liegt.

Für Lanzi ist der Einsatz trotz seiner Erfahrungen aus der Superbike-Weltmeisterschaft Neuland. Als langjähriger Ducati-Pilot ist der WM-Siebte von 2007 zwar eng vertraut mit der Marke, doch auf der 1199 Panigale R hat er Premiere.

Im Vorfeld seines IDM-Debüts auf dem Schleizer Dreieck testet das Team einen Tag in der Motorsport Arena Oschersleben. Das 3C-Racing Team hat Lorenzo Lanzi als permanenten Fahrer in der IDM Superbike angemeldet. Er ist damit punkteberechtigt.

Nach seinem Einstand zu Beginn der zweiten Saisonhälfte auf dem Schleizer Dreieck (18.-20. Juli 2014) stehen für ihn noch die Rennen in Assen, auf dem Lausitzring und in Hockenheim auf dem Kalender.

Auch vom nunmehr dritten Fahrer im Team werden Podiumsplatzierungen erwartet. Seine Kollegen Forés und Neukirchner führen die Meisterschaft nach vier von acht Veranstaltungen mit 177 beziehungsweise 146 Punkten an.

Das im bayrischen Landsberg am Lech ansässige High-Tech-Unternehmen 3C-Carbon nutzt die IDM neben dem Engagement im Zweiradsport vor allem als Plattform für Neuentwicklungen von Strukturbauteilen aus Kohlefaser und artverwandter Leichtbauwerkstoffe.

Lanzi, der sich 2013 mit Wild-Card-Einsätzen bei der Superbike-WM durchgeschlagen hat, war schon im Frühjahr ein Thema für den IDM-Einstieg. Den Platz im 3C-Team erhielt dann allerdings Max Neukirchner. Nun kommt der Italiener mit leichter Verspätung doch noch zum Zug.

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