Alt (Yamaha): Mit wenig Grip aufs IDM-Podium

Von Esther Babel
IDM Superbike
Für den IDM Superbike-Piloten war das Nürburgring-Wochenende nicht einfach. Vor allem das schöne Wetter gefiel vor allem den neuen Dunlop-Reifen nicht wirklich.

Florian Alt hatte am Nürburgring-Wochenende ähnliche Sorgen wie sein Teamkollege Max Neukirchner. Gehen die Temperaturen nach oben, geht es mit der Performance des Hinterreifens nach unten. Vor allem in der Beschleunigungsphase mussten die Yamaha-Piloten Federn lassen.

Nach der zweitschnellsten Zeit im Warm-Up holte Florian Alt in der ersten Runde des ersten Rennens von Startplatz 11 aus bis auf den achten Rang des gesamten Feldes aus Superbike und Superstock 1000 Fahrern auf. Zur Rennmitte hatte der ehemalige Moto2-WM-Fahrer eine weitere Position gutgemacht und fuhr schließlich als Dritter der Superbike-Wertung ins Ziel. Womit er für ein Doppelpodium für das Team Yamaha MGM im ersten Rennen sorgte, da Max Neukirchner mit Platz 2 ebenfalls den Sprung aufs das Podest geschafft hatte.


«Ich habe an diesem Wochenende viel an meinem Fahrstil gearbeitet», erklärt Alt. «Ich habe versucht, die Strecke kennenzulernen, weil ich jahrelang nicht hier war. Dazu konnte ich viel von Max lernen, schließlich fehlt es mir auf dem Motorrad und auf dem Nürburgring noch an Erfahrung. Ich habe aber gut reingefunden, das Team hat eine super Arbeit gemacht und wir haben ein Setup gefunden, was nicht schlecht war. Im ersten Lauf hat es gar nicht so schlecht funktioniert. Sicherlich hatten wir etwas Glück, dass Mathieu Gines einen Frühstart hatte. Allerdings kämpften wir schon im ersten Rennen mit fehlendem Grip am Hinterreifen. Wir haben aber wieder ein Podium geschafft und ich freue mich, erneut einen Pokal mit nach Hause zu bringen.»

Im zweiten Lauf strauchelte auch Alt mit den viel wärmeren Bedingungen und dem Mangel an Grip. Der 20-Jährige aus Gummersbach betrieb jedoch mit aller Kraft Schadensbegrenzung und wurde nach 18 anstrengenden Runden schließlich Fünfter. In der Gesamtwertung liegt Alt nach seinen ersten vier Rennen der IDM mit 56 Punkten auf dem vierten Rang.



«Es stellte sich als ziemlich schwierig heraus, überhaupt auf Zeiten zu kommen», beschreibt er sein zweites Rennen. «Deswegen müssen wir einfach sehen, dass wir vorne und hinten einen Reifen finden, der einfach mehr Grip aufbaut und konstanter ist. Ich denke, dann stehen wir wirklich gut da, denn der Grund-Speed vom Team und von mir ist schon halbwegs da. Ich selbst muss noch viele Dinge ertasten, die ich noch nicht kenne, aber bisher funktioniert es wirklich gut.»

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