9h Kyalami: BMW mit erster Bestzeit beim IGTC-Finale

Von Oliver Müller
Der Schnitzer-BMW M6 GT3 in Kyalami

Der Schnitzer-BMW M6 GT3 in Kyalami

Sheldon van der Linde fährt im Schnitzer-BMW M6 GT3 die Bestzeit im Nachttraining zum Finale der Intercontinental GT Challenge. Audi und Porsche liegen jedoch nicht weit entfernt. 28 Fahrzeuge in Kyalami mit dabei.

Zur Saison 2016 hat SRO-Boss Stephane Ratel die 'Intercontinental GT Challenge' aus der Taufe gehoben. Die Idee dahinter ist ganz einfach: Pro Kontinent wird ein prestigeträchtiges Langstrecken-Rennen ausgerichtet. Das soll die Werke dazu ermuntern, an der Serie teilzunehmen - dabei jedoch auch lokale Einsatzteams setzten. Grundsätzlich findet das Konzept Gefallen, was die Anzahl von acht Herstellern (Audi, Bentley, BMW, Ferrari, Honda/Acura, Mercedes-AMG, Nissan und Porsche) beweist. Wobei der Grundgedanke mit lokalen Rennställen extrem verwässert ist.

An diesem Wochenende findet das Saisonfinale im südafrikanischen Kyalami statt. Insgesamt 28 Fahrzeuge (hier geht es zur Entrylist) nehmen an dem Event teil. Und in der Nacht zum Freitag fand bereits das freie Training statt. Dabei konnte Sheldon van der Linde im BMW M6 GT3 von BMW Team Schnitzer die Bestzeit markieren. Der Südafrikaner, der sonst für BMW in der DTM unterwegs ist, kam auf eine Zeit von 1:42,942 Minuten. Er teilt sich das Cockpit mit seinen beiden Werksfahrerkollegen Martin Martin und Augusto Farfus. Derzeit ist noch nicht wirklich klar, was diese Zeit Wert ist. Denn der Kurs in Kyalami wurde zuletzt komplett umgebaut und erhielt in diesem Zusammenhang auch ein neues Layout.

Die zweitbeste Zeit ging an den Audi R8 LMS vom Audi Sport Team Land, der von Markus Winkelhock, Christopher Mies und Christopher Haase gefahren wird. Haases Bestwert lag 0,181 Sekunden hinter der BMW-Zeit. Der Porsche 911 GT3 R von GPX Racing komplettierte die Top Drei. Dieses Team aus den Emiraten hatte bekanntlich die 24 Stunden von Spa-Francorchamps gewonnen und setzt in Südafrika mit Michael Christensen Kevin Estre und Richard Lietz auf exakt dasselbe Fahrertrio. Christensens Bestzeit wies einen Rückstand von 0,220 Sekunden auf.

Auch der vierte Rang ging an einen Porsche. Dieser wird vom Frikadelli Racing Team betreut. Diese Kult-Mannschaft ist von der Nordschleife des Nürburgring bekannt, absolviert 2019 aber einige weitere Rennen außerhalb der Eifel. Mathieu Jaminet, Dennis Olsen, Nick Tandy sitzen am Steuer und lagen 0,230 Sekunden zurück. Dahinter folgte der R8 LMS vom Audi Sport Team WRT mit Dries Vanthoor, Kelvin van der Linde und Frederic Vervisch, der einen Rückstand von 0,342 Sekunden aufwies.

Bereits am heutigen Freitag werden auch die Startplätze für das Rennen ausgefahren. Dazu gibt es ab 15:25 Uhr MEZ das sogenannte Pole-Shootout. Dieses wird auch auf der Website der Intercontinental GT Challenge übertragen. Hier das Ergebnis aus dem freien Training. 

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