Kunstwerke von Erik Riss für den guten Zweck

Von Susi Weber
Langbahn-GP

Der Leutkircher Künstler Horst Kindler porträtierte Langbahn-Weltmeister Erik Riss und stiftet die Kunstwerke zu Gunsten der SZ Nothilfe.

Die Kunst ist Lebensinhalt des einen, der Sport ein großer Teil des Lebens des anderen: Horst Kindler, 69 Jahre, Kunstmaler aus Leutkirch, und Erik Riss, 19-jähriger Langbahn-Weltmeister aus Bad Wurzach, trafen bei der Signatur und Übergabe zweier Riss-Bilder in der Schwäbischen Zeitung Leutkirch erstmals aufeinander. Beide verfolgen gemeinsam mit der SZ Nothilfe-Gruppe Allgäu ein gemeinsames Ziel: Die Bilder an den Mann oder die Frau zu bringen – und den Erlös der ehrenamtlich agierenden Organisation zu stiften, die sich seit 1997 um die Not der Menschen im Landkreis Ravensburg kümmert und unbürokratisch hilft.

Es brauchte nicht besonders viel Überzeugungskraft, um Horst Kindler zu aktivieren. Berühmte Sportler wie die Biathleten Magdalena Neuner, Miriam Gössner und Michael Greis, die Skirennläufer Maria Höfl-Riesch und Felix Neureuther hat der 69-jährige Leutkirch bereits gemalt. Einige sind signiert, bei anderen wartet Kindler noch auf den Schriftzug. Mit Motorsport verbindet den zur Kunstgruppe Leutkircher Montagsmaler gehörenden rüstigen Rentner eine eigene (kurze) Seitenwagen-Schmiermaxen-Karriere Mitte der 60er-Jahre, ein 1972 geschaffenes Bild des erfolgreichsten Motorrad-Weltmeisters Giacomo Agostini und die Bekanntschaft zu Gerd Riss.

Als Kindler kürzlich gefragt wurde, warum er denn nicht einmal dessen Sohn Erik, 2014 im WM-Debüt-Jahr Langbahn-Weltmeister im Einzel und Team geworden, illustriere, war der Funke sofort gezündet. Bereits am Tag darauf griff er zu Leinwand und Pinsel – und zeichnete drauf los. Mit den Bildern will Kindler nicht nur Riss-Fans eine Freude bereiten: «Der Erlös soll der SZ-Nothilfe und damit einem guten Zweck zugute kommen.»

Neben den beiden Riss-Gemälden, die höchstbietend versteigert werden, hat Kindler zusätzlich noch zehn Kunstdrucke «Motiv Stadt Leutkirch» und vier Kunstdrucke «Motiv Magnolie» zur Verfügung gestellt.

Erik Riss war von den Kunstwerken angetan und setzte gerne seine Unterschrift unter die beiden Motive: «Ich hoffe nun mit der SZ-Nothilfe, dass sich Menschen finden, die sich diese beiden Unikate ersteigern.» Immerhin zeigt eines davon Erik Riss bei seiner Fahrt zum Weltmeistertitel im bayrischen Mühldorf.

Die SZ-Nothilfe ist ein ehrenamtlich arbeitender, gemeinnütziger Verein, der 1997 auf Initiative von Redakteuren der Schwäbischen Zeitung Ravensburg gegründet wurde. Seit 2002 arbeitet die SZ-Nothilfe in zwei Regionalgruppen und damit in den Altkreisen Ravensburg und Wangen autark und dennoch übergreifend und gemeinsam. Monatlich werden Sitzungen abgehalten, in denen über die eingegangenen Anträge entschieden wird. 2014 wurden im Altkreis Wangen bislang 46 Fälle behandelt 22.000 Euro an Bedürftige ausgeschüttet. Weitere Informationen zum Verein gibt es unter www.sz-nothilfe.de. Spenden werden über das Spendenkonto bei der Leutkircher Bank, IBAN: DE42650910400031803008, entgegengenommen.

Info: Wer eines der beiden Bilder ersteigern möchte, wendet sich bis spätestens 30. Dezember 2014 an susi.weber@schwaebische.de oder 07522/91682-46. Unter dieser Adresse/Telefonnummer können auch weitere Informationen eingeholt werden. Die Mindestgebote wurden auf 200 Euro für das kleinere und 350 Euro für das größere Gemälde festgesetzt. Bieter werden laufend über den aktuellen Stand in Kenntnis gesetzt. Der gesamte Erlös kommt der SZ-Nothilfe Regionalgruppe Allgäu zugute.

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