Langbahn-GP Vechta: Erik Riss will mehr als 9 Punkte

Von Rudi Hagen
Langbahn-GP
Erik Riss fährt in Vechta um die WM-Führung

Erik Riss fährt in Vechta um die WM-Führung

Am Sonnabend wird der Langbahn-GP 3 in Vechta ausgefahren. Weltmeister Erik Riss hat gute Chancen, die WM-Führung zu übernehmen, denn Leader Joonas Kylmäkorpi fällt verletzungsbedingt aus.

2014 war für Erik Riss ein Traumjahr. Der Bad Wurzacher wurde Weltmeister auf der Langbahn, Deutscher Langbahn-Meister und Team-Weltmeister mit der deutschen Mannschaft. In diesem Jahr muss sich der heute 19-Jährige neu beweisen. Drei Tage nach dem Speedway-DM-Finale in Wolfslake und drei Tage vor dem Langbahn-GP in Vechta sprach SPEEDWEEK.com mit Erik Riss über Vergangenes und Zukünftiges.

Erik, du bist zuhause und nicht in England beim Speedway. Was machst du gerade und denkst du schon an Vechta?

Ja, ich bin daheim und bereite die Motorräder für das Wochenende vor. Sicher denke ich auch an Vechta, aber eigentlich nicht viel. Es ist wie immer, ich denke von Rennen zu Rennen.

Wie lief die Saison aus deiner Sicht für dich?

Sie lief gut. Ich fühle mich viel stärker als im letzten Jahr. Der WM-Titel auf der Langbahn hat mein Ego ziemlich gepusht, ich bin viel lockerer geworden, aber auch viel stärker.

Zwei Grand-Prix sind Vergangenheit, wie bewertest du sie?

In Herxheim war ich zwei Runden vorne, dann ist mein guter Motor eingegangen. Da wäre mehr für mich drin gewesen, aber wenn dir die Technik einen Strich durch die Rechnung macht, dann bist du machtlos. In Eenrum habe ich aber Punkte aufgeholt.

Joonas Kylmäkorpi führt die WM-Wertung noch mit neun Punkten Vorsprung vor dir und zehn vor Jannick de Jong an. Du könntest nach Vechta vorne sein.

Erstmal muss ich sagen, dass ich es schade finde, dass Joonas nicht mehr dabei ist. Aber es ist auch schade für mich, denn ich messe mich gerne mit den Besten. Vechta ist eine Top-Bahn, eine große Speedwaybahn, das gefällt mir. Hier kommt es sehr auf die Fahrtechnik an. Aber die Bedingungen sind für alle gleich und man muss mit jeder Bahn klarkommen. Ich setze mir zwar kein Limit, aber ich gehe schon davon aus, dort mehr als neun Punkte zu fahren.

Danach geht es nach Morizes.

Ja, das ist eine sehr spaßige Bahn, sie ist viel runder als die in Vechta.

Jannick de Jong ist ein echter Konkurrent für dich?

Natürlich, das ist ein sehr guter Fahrer. Aber vor allem ist er ein sehr guter Freund von mir. Er ist ziemlich locker, sehr freundlich und ein fairer Sportsmann.

Beim Speedway-DM-Finale in Wolfslake lief es nicht so gut für dich?

Nein, wirklich nicht. Ich war schon sehr enttäuscht über das Ergebnis. Wir wollten was Neues ausprobieren und hatten etwas Spezielles am Motor verändert. Aber es ging und ging nicht vorwärts, ich konnte einfach nicht mithalten.

Starterfeld Langbahn-GP Vechta/D:

1. Erik Riss (D)
2. Jannick de Jong (NL)
3. Kai Huckenbeck (D)
4. Richard Hall (GB)
5. Mathieu Tresarrieu (F)
6. Stephan Katt (D)
7. Stephane Tresarrieu (F)
8. Dirk Fabriek (NL)
9. Jörg Tebbe (D)
10. Theo Pijper (NL)
11. Dimitri Bergé (F)
12. Josef Franc (CZ)
13. Andrew Appleton (GB)
14. Glen Phillips (GB)
15. Michael Härtel (D, Wildcard)
16. Bernd Diener (D, Reserve)
17. Bernd Dinklage (D, Reserve)

Langbahn-WM, Stand nach 2 von 4 Läufen:

1. Joonas Kylmäkorpi (FIN), 46 Punkte
2. Erik Riss (D), 37
3. Jannick de Jong (NL), 36
4. Theo Pijper (NL), 33
5. Dimitri Bergé (F), 30
6. Josef Franc (CZ), 27
7. Mathieu Tresarrieu (F), 20
8. Richard Hall (GB), 20
9. Michael Härtel (D), 18
10. Dirk Fabriek (NL), 18
11. Stephane Tresarrieu (F), 17
11. Jörg Tebbe (D), 17
13. Glen Phillips (GB), 12
14. Andrew Appleton (GB), 11
15. Stephan Katt (D), 7
16. Henry van der Steen (NL), 4

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