Mugello: Marcel Schrötter verpasst Pole um 0,030 sec

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Marcel Schrötter auf der Kalex des Teams Dynavolt Intact GP

Marcel Schrötter auf der Kalex des Teams Dynavolt Intact GP

In der Moto2-Zeitenschlacht in Mugello hatte Vorjahressieger Mattia Pasini aus dem Italtrans-Team die Nase vorne. Der deutsche Moto2-Pilot Marcel Schrötter scheiterte nur knapp an seiner ersten Pole.

Marcel Schrötter stand 28 Minuten vor dem Ende des Moto2-Qualifyings an der Spitze der Zeitenliste. Die Bestzeit des Kalex-Fahrers aus dem Team Dynavolt Intact GP lag bei 1:51,605 min. Nur 0,037 sec dahinter lauerte jedoch Alex Márquez aus dem Marc VDS-Team. Der nach einem Beckenbruch angeschlagene Dominique Aegerter belegte Platz 22 mit 1,2 sec Rückstand.

Mattia Pasini verdrängte Schrötter sieben Minuten später mit 1:51,575 min von Platz 1. Schrötter war nur 0,030 sec langsamer. Alex Márquez hielt sich auf dem dritten Rang. An dieser Reihenfolge änderte sich bis zur Schlussphase des Qualifyings nichts.

Mattia Pasinis Bestzeit von 1:51,575 min blieb unangetastet. Es ist die sechste Moto2-Pole für den Kalex-Pilot aus dem Italtrans-Team. Marcel Schrötter verpasste seine erste Pole-Position um nur hauchdünne 0,030 sec. Auf Platz 3 folgte Alex Márquez, der 0,067 sec einbüßte, vor WM-Leader Francesco Bagnaia, Simone Corsi und dem starken Rookie Romano Fenati.

Bester KTM-Pilot war Miguel Oliveira auf Platz 11 mit 0,570 sec Rückstand auf die Spitze. Dominique Aegerter wird am Sonntag von der 26. Position starten. Der KTM-Pilot aus dem Kiefer-Team verlor 1,3 sec auf Pasinis Bestzeit.

Marcel Schrötter freute sich nach Platz 2: «Schon die ganze Saison fühlte ich mich mit dem Bike und dem Team sehr wohl. Schon im letzten Jahr wusste ich, dass ich genug Erfahrung und das richtige Team habe, aber mit der Suter war es zu Beginn sehr schwierig. In diesem Jahr haben wir gut begonnen. Schon in Katar war ich nicht weit von den Top-5 entfernt. Im Qualifying klappte es aber öfter nicht. Aber wir sahen, dass meine Pace gut ist. Darum arbeiteten wir weiter daran, uns im Qualifying zu verbessern. Fast schaffte ich es auf die Pole. Ich bin sehr glücklich und freue mich auf das Rennen.»

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