Simone Corsi im Hafen der Ehe – «Game Over»

Von Johannes Orasche
Moto2

Der italienische Moto2-Routinier Simone Corsi steuerte wie Pol Espargaró in der Sommerpause in den Hafen der Ehe.

Nach Red Bull-KTM-Werksfahrer Pol Espargaró hat auch Simone Corsi die Sommerpause in der Motorrad-WM zur Eheschliessung genützt. Der 31 Jahre alte Italiener hat seine langjährige Partnerin Clarissa Cimini in seiner Heimatstadt Rom vor den Traualtar geführt. Corsi und seine frischvermählte Frau feierten nach der kirchlichen Trauung gemeinsam mit der Familie, Freunden und langjährigen Wegbegleitern.

Auch das Team Tasca Racing war in das Fest eingebunden und stellte sogar Corsis Renn-Kalex als Fotomotiv zur Verfügung.

Die Kirche war auf Wunsch der Braut mit Orangenblüten geschmückt. Corsi trat bereits auf dem Sachsenring mit einem speziellen Helm-Design auf. An der Kuppel des Helms war dort die Aufschrift «Mr. & Mrs. Corsi» zu lesen gewesen. An der Rückseite war zudem der Spruch «Game Over» lackiert.

Corsi und Cimini waren seit dem Frühjahr 2016 verlobt, damals holte er bei Speed-Up in Doha seinen bisher letzten Podiumsplatz.

Sportlich läuft es für den gelernten Polizisten aus Rom, der auch immer wieder gemeinsam mit Max Biaggi trainiert, längst nicht mehr so gut wie noch vor einigen Jahren. In Mugello bestritt Corsi seinen 250. Grand Prix. In der aktuellen Saison gelang Corsi für das Team von Tasca Racing auf seiner Kalex als bestes Ergebnis ausgerechnet im bisher letzten Rennen auf dem Sachsenring ein achter Platz. Die deutsche GP-Piste in Hohenstein-Ernstthal zählt zudem zu einer der drei Lieblingsstrecken des Routiniers.

In der WM-Tabelle belegt der Jung-Ehemann mit 31 Punkten auf Platz 14. Imponierend ist jedoch Corsis die Konstanz: Mit Ausnahme des zweiten Saisonrennens in Las Termas kam der Italiener jedes Mal ins Ziel. Corsi gilt im GP-Paddock als harter Zweikämpfer und extremer Spätbremser, der es manchmal auch übertreibt.

Im Laufe seiner Karriere hat er fünf Siege und 21 Podestplätze eingefahren. 2008 war Corsi Vizeweltmeister in der Klasse bis 125 ccm im Team Fontana auf Aprilia

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