Waldmann steigt aus

Von Esther Babel
Moto2
Zwist: Martin Wimmer und Ralf Waldmann

Zwist: Martin Wimmer und Ralf Waldmann

Ralf Waldmann und Martin Wimmer gehen in Sachen MZ Racing Team getrennte Wege.

Ralf Waldmann hatte schon beim Grand Prix von Silverstone beim Auftritt des MZ Racing Teams mit ihrem Piloten Anthony West gefehlt. Jetzt ist es offiziell. Die beiden ehemaligen 250er-GP-Piloten Ralf Waldmann und Martin Wimmer gehen ab sofort getrennte Wege. Im Rahmen der Sport1-TV-Übertragung aus dem niederländischen Assen gab «Waldi» ein Interview über seinen Ausstieg aus dem MOTO2-Team.

«Ich kann so nicht arbeiten», begründete er die Trennung. «Ich habe mich mit Martin Wimmer überworfen. Er geht andere Wege als ich. Es kann nur einen Chef auf der Rennstrecke geben. Ich war es auch Leid, keinen Mechaniker zu haben und alles allein zu machen. Es mangelt vorne und hinten an Teilen. Man kann so nicht an einer WM teilnehmen, wie wir es gemacht haben. Das ist meine Meinung und deswegen bin ich auch nicht mehr mitgekommen.

Es gibt viele Leute, die in der Deutschen Meisterschaft besser aufschlagen. Ich bin der Meinung, wir sollten Motorräder für Enduro und die Strasse bauen und nicht unser Geld in der MotoGP rauswerfen. Da kann ich einfach nicht die gleiche Meinung vertreten wie Martin. Ich kann einfach nicht damit leben, wenn ich mich im Fahrerlager an Teilen durchbetteln muss. Jochen und Stefan Kiefer hatten mir im Frühjahr unheimlich ausgeholfen. In Doha bin ich zum Beispiel Bremsscheiben von Kiefer gefahren, weil unsere nicht funktioniert haben.»

Alle Brücken will Waldmann nicht hinter sich abreissen. «Wenn wir jetzt sagen würden: ‚Wir haben hier ein Budget und Waldi hat eine Summe X zur Verfügung’, dann kann man agieren. Ich könnte ein paar Mechaniker einstellen und etwas auf die Beine stellen. Dann wäre das okay für mich. Aber auf diese Art und Weise geht es nicht. Wir haben bis Mitte der Saison keinen eigenen Truck gehabt, wir haben praktisch zwei Satz Bremsscheiben, wir haben keine Ersatzgabel – Das ist katastrophal und ich kann so nicht arbeiten.»

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