Mattia Pasini (Kalex): «Mindestens Top-5 in Le Mans»

Von Nora Lantschner
Moto2
Mattia Pasini gibt sich angriffslustig

Mattia Pasini gibt sich angriffslustig

Drittes Rennen, drittes Team: TV-Experte und Moto2-Ersatzmann Mattia Pasini hat ereignisreiche Wochen hinter sich – und für den anstehenden Frankreich-GP steckt sich der Kalex-Pilot hohe Ziele.

Mattia Pasini nimmt sich für das dritte Rennen seiner Saison viel vor: «Ich bin sehr fokussiert vor dem Frankreich-GP und ich werde versuchen, mein Bestes zu geben. Das Ziel ist, an der Spitze zu sein oder mindestens in den Top-5 zu landen, weil ich glaube, dass wir ein sehr großes Potential haben, nachdem ich das Motorrad am letzten Dienstag getestet habe», gab er sich selbstbewusst. In Le Mans sitzt der Italiener wieder auf einer Kalex, nachdem er in Jerez die KTM von Jake Dixon (Sama Qatar Ángel Nieto) steuerte – allerdings wenig erfolgreich: Auf den 24. Startplatz folgte ein Sturz am Sonntag.

In Austin/Texas war es auf der Flexbox-HP40-Kalex von Augusto Fernandez zuvor deutlich besser gelaufen: Der zwölffachen GP-Sieger, der sich am Ende des Vorjahres mit keinem Moto2-Team einigen konnte und die ersten Grand Prix der Saison als TV-Experte bei Sky Sport Italia kommentierte, fuhr auf Anhieb auf Platz 4.

Zwei Rennen später ist Pasini auf der Kalex von Petronas Sprinta Racing gelandet. Diesmal hat er den Vorteil, dass er auf dem Motorrad bereits beim eintägigen Jerez-Test üben durfte. Dazu kommt, dass der Bugatti Circuit ein gutes Pflaster für den 33-Jährigen ist: «Ich holte mir in Le Mans in der Vergangenheit schon einen Podestplatz und zwei Pole-Positions und war dort immer stark. Es ist eine Strecke, die ich mag», bestätigte er.

Pasini weiter: «Wenn wir am Wochenende mehr Runden fahren, werden wir daran arbeiten, das Motorrad zu verbessern. Das Ziel ist, so schnell wie möglich zu sein, weil wir schon mit einer sehr guten Basis anfangen. Ich war im Jerez-Test sehr stark, wir müssen uns auf unser Ziel konzentrieren, ein bisschen Glück haben und Petronas Sprinta Racing zufrieden stellen – für die Gelegenheit, die sie mir gegeben haben.»

Zur Erinnerung: Stammfahrer Khairul Idham Pawi, der sich nach einem Sturz in Jerez einer komplizierten Operation am kleinen Finger unterziehen musste, wird laut dem Rennstall aus Malaysia für sechs bis acht Wochen ausfallen.

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