Moto2

Aragón: Suter Racing zeigt neue SRT MMX2 für 2016

Von - 24.09.2015 22:11

In den letzten fünf Jahren hat Suter Racing dreimal die Konstrukteurs-WM in der Moto2-Klasse gewonnen. 2015 fährt Suter hinterher, das soll sich 2016 wieder ändern.

Die Schweizer Firma Suter Racing Technology (SRT) hat 2010, 2011 und 2012 in der Moto2-WM die Marken-Weltmeisterschaft gewonnen und 2012 mit Marc Márquez die Fahrer-WM.

Noch im Vorjahr wurden in der Moto2-WM zwölf Suter-Motorräder eingesetzt, aber dann stieg ein Team nach dem anderen auf Kalex um, auch Aegerter und Lüthi, die auf Suter im Vorjahr noch insgesamt drei Siege gefeiert haben.

Firmenchef Eskil Suter steckte den Kopf nicht in den Sand und kündigte im Winter an, sein Unternehmen werde den Teams für die Saison 2016 wieder ein überzeugendes Konzept auf den Tisch legen.

Die beiden Suter-Techniker Alex Giussani und Reto Karrer haben den Moto2-Teams das 2016-Motorrad längst präsentiert. Ricky Cardus und Dominique Aegerter absolvierten bereits Testfahrten mit der MMX2.

«Wir haben das Motorrad in allen Bereichen verbessert. Das beginnt mit dem neuen Chassis und der neuen Schwinge, einem neuen Linkage für das Federbein und geht bis zur verbesserten Aerodynamik und zur optimierten Sitzposition. Bei der Steifigkeit haben wir auch 2014 schon einwandfreie Werte gehabt», erklärte Eskil Suter.

In diesem Jahr treten nur die Teams IodaRacing mit Florian Alt und JP Moto Malaysia mit Ricky Cardus mit Suter-Bikes an. Für 2016 sollen wieder mehr Teams von der Schweizer Qualitätsarbeit und der neuen SRT MMX2 überzeugt werden.

«Wir freuen uns auf ein starkes Comeback in der Moto2-Klasse», heisst es bei SRT. «Wir haben alle nötigen Schritte eingeleitet, die uns wieder zu Siegen in der Mittelgewichtsklasse verhelfen könnten.»

In Turbenthal/Schweiz wurde monatelang analysiert und dann ein neues Design für die SRT MMX2 ausgetüftelt. Suter hat für 2012 die Mahindra-Moto3 gebaut und auch zwei Jahre lang die Suter-BMW in der Königsklasse eingesetzt, so wurden viele Lektion gelernt, die jetzt in die Entwicklung der neuen Moto2-Maschine einfliessen.

Aber es wird sicher schwierig werden, die vielen Kalex-Teams zu einer Rückkehr zu Material von Suter zu bewegen. «Vor allem haben Dorna und IRTA mit Kalex vereinbart, dass sie praktisch jede Anfrage der Teams erfüllen müssen», weiss Eskil Suter, der zumindest ein Spitzenteam überzeugen will – und dann diesen Rennstall als Entwicklungsteam betreuen könnte.

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