Lüthi und Aegerter planen Training in den USA

Von Sharleena Wirsing
Moto2

Bereits beim Japan-GP stellte Tom Lüthi fest, dass er sein Training neu ausrichten will. Zusammen mit seinem Teamkollegen Dominique Aegerter geht es deshalb voraussichtlich in die USA.

Tom Lüthi und Dominique Aegerter hatten sich für die Saison 2015 hohe Ziele gesetzt. Aus unterschiedlichen Gründen blieben beide hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Während Aegerter die Umstellung von Suter auf Kalex nicht gerade reibungslos gelang, kam Lüthi schneller mit seiner neuen Maschine und der für ihn neuen Suspension von WP zurecht.

Nach seinem Sieg in Le Mans war Lüthi als Titelkandidat gehandelt worden, da seine Umstellung von Suter zu Kalex geglückt zu sein schien. Doch nach seinem Sturz in Mugello, als er das Feld anführte, brach Lüthis Leistungskurve ein. Erst in den letzten beiden Saisonrennen schaffte es der erfahrene Schweizer wieder auf das Podest.

Auf die Saison 2016 will sich der Derendinger-Interwetten-Pilot noch sorgfältiger vorbereiten, um in den Titelkampf eingreifen zu können. «Ich werde mein Training nicht komplett auf den Kopf stellen, aber ein bisschen verändern. Das heißt, dass ich wieder mehr Motorrad fahren werde. Ich plane, wieder mehr auf dem Motocross-Bike zu sitzen. Vielleicht auch wieder auf ein paar anderen Motorrädern. Das ist es, was ich ändern will. Das körperliche Training bleibt mit meinem Trainer und meinem Physiotherapeuten gleich. Ich werde aber versuchen, noch intensiver Kickboxen zu machen», erklärte Lüthi auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com.

Im Winter muss Lüthi seine Schweizer Heimat verlassen, um mit dem Motorrad trainieren zu können. «Ich werde im November wahrscheinlich nach Italien fahren, Norditalien eignet sich ganz gut. Danach will ich weiter weg. Kalifornien wäre dabei eine Möglichkeit.»

Dominique Aegerter erlebte 2015 viele Enttäuschungen. Er hatte große Mühe mit dem Umstieg auf Kalex. Erst in Mugello kam Hoffnung auf, als der Schweizer auf Platz 3 schoss. Doch ein weiterer Podestplatz gelang ihm nicht.

In Aragón wurde der 25-Jährige dann schwer verletzt, als ihn Xavier Simeon vom Motorrad holte: ein Rippenbruch, rechts ein Mittelhandknochen gebrochen, Fraktur des Radiusknochens an der rechten Hand, dazu Risse in vier Rückenwirbeln. Ein Comeback in Valencia scheiterte an den großen Schmerzen. Am Ende lag er auf WM-Rang 17.

2016 will Aegerter stärker denn je zurückschlagen und hat sich einiges vorgenommen. «Im Dezember will ich mit zwei anderen Fahrern nach Amerika, um dort zu trainieren. Wir wollen viel Motorrad fahren. Ich hoffe, dass das bis dahin funktioniert. Danach will ich noch ein bisschen Urlaub machen. Im Januar habe ich vor, nach Spanien zu gehen, um auch mit der CBR zu fahren. Dann geht es bald wieder mit den ersten Tests los.»

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