Marcel Schrötter (8.): «In Kurve 3 verbremst»

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Marcel Schrötter auf der Kalex des AGR-Teams

Marcel Schrötter auf der Kalex des AGR-Teams

Der erste Tag des Grand Prix von Österreich lief für Marcel Schrötter und das AGR-Team vielversprechend. Der Bayer ist zuversichtlich: «Wir sind gut dabei.»

Marcel Schrötter hielt das gesamte erste Training auf dem Red Bull Ring weit vorne mit und sicherte am Ende den fünften Rang der Zeitenliste. Er lag 0,513 sec hinter Zarcos Bestzeit. Im zweiten Moto2-Training patzte der Bayer auf einer sehr schnellen Runde. Am Ende belegte er den achten Platz mit 0,510 sec Rückstand.

«Am Nachmittag war der Grip besser, wir haben ein paar Sachen ausprobiert. Eine Zeit lang war ich mit dem härteren Hinterreifen Nummer 4 unterwegs, er ist aber eindeutig nicht so schnell wie die weichere Nummer 3. So ist es auf den meisten Strecken. Trotzdem fuhr ich mit dem harten eine ganz gute Zeit. Wir hatten aber auch ein paar Probleme mit dem Reifendruck und dem Messgerät. Irgendwo stimmt etwas nicht genau, aber das werden wir bis zum Samstag hinbekommen. Doch im Großen und Ganzen bin ich zufrieden», erklärte Schrötter in der Box des AGR-Teams.

«Dass ich in Anführungsstrichen nur Achter bin, macht mich nicht zufrieden. Die vorletzte Runde war schon ganz gut, aber die letzte war eigentlich super. Doch in Kurve 3 habe ich es versaut. Es ist schwierig, wenn man dort den ersten Gang benutzt und das Motorrad manchmal nicht so stoppen kann, wie man es gerne möchte. Ich ging etwas weit und hatte in diesem Sektor dann 0,5 sec Rückstand. Trotzdem hätte ich beinahe meine Zeit verbessert. Das zeigt, dass die Runde schneller hätte sein können. Aber naja, dann heben wir es uns eben für den Samstag auf», lächelte der Bayer. «Die zwei, drei Zehntel schneller wären die Top-4 gewesen. Also sind wir gut dabei. Der Samstag ist wichtiger.»

Was wird an der Maschine noch verbessert? «Wir werden nach derzeitigem Stand keine großen Schritte mehr machen, aber wir wollen noch ein paar Dinge ausprobieren. Da das mit den Kurven im ersten Gang und den harten Bremspunkten sehr wichtig ist, werden wir wohl noch an der Kupplung arbeiten.»

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