Moto3-WM 2017: 15 Honda, 10 KTM, 3 neue Teams

Von Günther Wiesinger
Moto3
Moto3-Start in Motegi: Nächstes Jahr mit 31 Piloten und vier Fabrikaten

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Obwohl KTM den Moto3-WM-Titel 2016 haushoch gewann, gehen einige Teams verloren – Honda hat 2017 fünf Bikes mehr im Feld. Und drei Teams müssen zusperren.

Seit Wochen ist bei den Teams für die Moto3-Weltmeisterschaft 2017 noch gerungen worden, jetzt steht das Aufgebot fest: 17 Teams treten 2017 an, drei davon (AGR, Schedl und das neue britische Team) mit nur einem Fahrer, das ergibt ein Aufgebot von 31 Piloten.

Das Feld setzt sich aus 15 Honda, 10 KTM, vier Mahindra und zwei Peugeot zusammen.

Das niederländische RW Racing Team, 2015 noch Sieger in Indy mit Livio Loi, befindet sich nicht mehr im Aufgebot. Livio Loi wechselt zu Leopard, SIC58-Teambesitzer Paolo Simoncelli schnappte den Niederländern den Japaner Suzuki weg, dann war Feierabend bei der Truppe von Jarno Janssen und Techniker Hans Spaan. Auch der Plan, den Mexikaner Gabriel Martinez-Abrego zu engagieren und von Honda zu KTM zu wechseln, fiel ins Wasser.

Mit dem Team Italia fällt noch ein zweites Team weg, dafür sind die SIC58 Squadra Corse und das AGR-Team (mit Maria Herrera) neu dabei, die Spanierin fuhr in diesem Jahr auf dem ehemaligen LaGlisse-Platz in ihrem eigenen MH6-Team.

Übrigens: Mahindra/Peugeot hat die Teams und sechs Fahrer unter Vertrag, das ist das Minimum, das ein Hersteller braucht, um die Teilnahmeberechtigung für die Moto3-WM zu erhalten.
Das stärkste Aufgebot schickt Honda in die Moto3-WM 2017.

Mit Aragón-Sieger Jorge Navarro (bei Gresini), Fabio Quartararo (bei Pons), Andrea Locatelli (bei Italtrans), Brad Binder (bei Red Bull Ajo-KTM), Francesco Bagnaia (zu SKY VR46) und Khairul Idham Pawi (bei Honda Asia) steigen sechs Talente in die Moto2-WM auf, um dort Zarco, Rins, Lowes und Folger zu ersetzen, die in die MotoGP-WM wechseln.

Dafür haben Mahindra und Peugeot mit McPhee, Bagnaia und Martin drei Topfahrer verloren. Bagnaia wechselt bekanntlich in die Moto2-WM beim SKY VR46-Team, wo Stefano Manzi sein Teamkollege werden könnte.

Auch der überragende Red Bull-Rookies-Cup-Gesamtsieger Ayumu Sasaki (vier Siege, dreimal Zweiter, viermal Dritter in 13 Rennen) kommt in die WM – beim Drive M7 SIC-Team.

Grosse Überraschung: Hiroki Ono, in Motegi nach Platz 3 disqualifiziert und dort auf der Pole-Position, hat seinen Platz bei Honda Asia verloren, er ist momentan für 2017 arbeitslos.

Bei Honda Asia sollen zwei Talente aus dem Shell Advance Asian Talent Cup untergebracht werden: Leader Ai Ogura aus Japan und  der Thailänder Somkiat Chantra. Diese Fahrerwahl ist aber noch nicht bestätigt worden.

Die KTM-Hoffnungen ruhen 2017 auf Fahrern wie Antonelli, Bendsneyder, Bulega, Migno, Öttl und Darryn Binder.

So sehen die Moto3-Teams 2017 aus

KTM Red Bull Ajo (KTM): Niccolò Antonelli, Bo Bendsneyder

SKY VR 46 (KTM): Nicoló Bulega, Andrea Migno

Leopard Racing (Honda): Joan Mir, Livio Loi

Aspar Mahindra Team (Mahindra): Lorenzo Dalla Porta, Albert Arenas

Peugeot MC Saxoprint (Peugeot): Jakub Kornfeil, Patrick Pulkkinen

Gresini Racing (Honda): Jorge Martin, Fabio di Giannantonio,

Estrella Galicia 0,0 (Honda): Enea Bastianini, Aron Canet

RBA Racing (KTM): Juanfran Guevara, Gabriel Rodrigo

CIP Unicom Starker (Mahindra): Marco Bezzecchi, Enzo Boulon

Platinum Bay Real Estate (KTM): Marcos Ramirez, Darryn Binder

BT Sports (Honda): John McPhee

AGR Team (KTM): Maria Herrera

SIC 58 Squadra Corse (Honda): Tony Arbolino, Tatsuki Suzuki

Schedl GP Racing (KTM): Philipp Öttl

Drive M7 SIC Racing (Honda): Adam Norrodin, Ayumu Sasaki

Honda Team Asia (Honda): Ai Ogura? Somkiat Chantra?

Ongetta Rivacold (Honda): Romano Fenati, Jules Danilo.

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